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Neues aus dem Kabinett

Energiewende auf gutem Weg

 

Bayern ist das Musterland bei der Energiewende! Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner hat mit großer Zufriedenheit die Jahresbilanz zur Umsetzung des Bayerischen Energieprogramms präsentiert.

Ihr Fazit: „Die Energiewende kommt in Bayern gut voran. Mit fast 40 Prozent Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung liegt Bayern voll auf Kurs. Kein anderes Land in Deutschland nutzt so viel erneuerbare Energien und erzeugt so viel Strom aus erneuerbaren Energien wie Bayern“, sagte die Ministerin. Rund 40 Prozent des im Freistaat erzeugten Stroms im Jahr 2015 stammt aus erneuerbaren Energien. Die wichtigste Quelle für erneuerbar erzeugten Strom ist nach wie vor die Wasserkraft, knapp vor der Photovoltaik. Zugenommen hat auch der Energiegewinn aus Windkraft, Biomasse und Photovoltaik.

Viele Maßnahmen aus dem Energieprogramm sind auf Landesebene erfolgreich angestoßen oder bereits umgesetzt, so z.B. das 10.000-Häuser-Programm oder die Bayerische Energie-Effizienz-Netzwerkinitiative (BEEN-i). Darüber hinaus hat die CSU-geführte bayerische Staatsregierung wichtige energiepolitische Forderungen durchsetzen können. Weiterhin Druck machen wird der Freistaat bei der Forderung nach einer steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung.

Eine große Herausforderung bleibt die Strompreisentwicklung. „Damit die Energiewende nicht die Verbraucherinnen und Verbraucher überfordert und den Standort mit seinen Arbeitsplätzen gefährdet, brauchen wir eine Umlage-Bremse“, forderte Aigner. Die Ministerin hat hierzu bereits geeignete Vorschläge, wie z.B. die Einführung eines Streckungsfonds vorgestellt. Insgesamt bedarf es aber eines ausgewogenen Gesamtkonzeptes für eine Strompreisbremse, machte Aigner klar. „Wir müssen bei der Förderung erneuerbarer Energien auf mehr Wettbewerb setzen. Auch die bessere Verzahnung des Ausbaus von erneuerbarer Stromproduktion und der Netzkapazitäten bleibt eine wichtige Aufgabe. Nur so können die Kosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher gesenkt und damit die Energiewende zum Erfolg geführt werden“, so Ministerin Aigner.