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Bayerische Polizei unterstützt Grenzkontrollen

 

Ab sofort unterstützt die bayerische Bereitschaftspolizei die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen zu Österreich. Damit wird eine vom Freistaat lange geforderte Kooperation umgesetzt. Innenminister Joachim Herrmann: „Vor allem geht es uns um verstärkte Kontrollen der grenzüberschreitenden Hauptverkehrswege, möglichst rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Damit wollen wir Bayern und Deutschland noch sicherer machen.“

Der Innenminister machte klar, dass Personenkontrollen an der deutsch- österreichischen Grenze solange notwendig sind, wie die EU-Außengrenzen nicht ausreichend kontrolliert werden und daher nicht hinreichend Schutz bieten. Auf den grenzüberschreitenden Autobahnen seien tagtäglich Zehntausende von Fahrzeugen unterwegs. "Auch Kriminelle wie Drogenschmuggler oder Einbrecherbanden sowie Schleuser und Terroristen machen sich die großen Verkehrsströme zunutze, um unentdeckt nach Deutschland einreisen zu können", warnte der bayerische Innenminister. Daher müsse das Kontrollnetz hier noch enger geknüpft werden.

Hermann machte deutlich, dass die verstärkten Kontrollen ohne größere Unannehmlichkeiten für Reisende vonstattengehen sollen:  „Wir wollen keine riesigen Staus zulasten der täglichen Pendler, Touristen und der Wirtschaft. Wir werden alles daran setzen, Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren", sagte der Innenminister. Es werde deshalb sehr gezielte Kontrollen geben und nicht jedes Fahrzeug kontrolliert werden: "Die Kontrollexperten der Polizei haben einen großen Erfahrungsschatz und einen guten Blick dafür, wer herausgewunken werden muss und wer nicht“, erklärte Herrmann.

Die verstärkten gemeinsamen Grenzkontrollen finden weiter unter der Verantwortung der für grenzpolizeiliche Aufgaben zuständigen Bundespolizei statt. Sie legt die Art und Weise der Kontrollen fest. Dabei werden die bayerischen Polizisten der Bundespolizei unterstellt. Sie kommen wechselweise von Bereitschaftspolizeistandorten aus ganz Bayern.