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Finanzierung gesichert

„Zweite Stammstrecke nimmt Fahrt auf“

S-Bahn München
 

Nachdem der Bayerische Landtag dem Bau der zweiten Stammstrecke in München zugestimmt hat ist nun auch die Finanzierung des Projektes gesichert. Die Staatsregierung hat dazu die entsprechende Durchfinanzierungserklärung gegenüber der Deutschen Bahn abgegeben. Zudem vereinbarten der Freistaat und die DB den weiteren barrierefreien Ausbau bayerischer Bahnhöfe.     

Spatenstich  am 5. April

Bayerns Innenminister freute sich, dass mit der Durchfinanzierung das Projekt konkret wird. „Damit nimmt die zweite Stammstrecke Fahrt auf. Jetzt ist der Weg frei für die Hauptbauarbeiten. Am 5. April 2017 ist der Spatenstich für die erste unterirdische Station am Marienhof geplant,“ so Herrmann. Die Gesamtkosten des Großprojekts belaufen sich einschließlich Risikopuffer auf rund 3,85 Milliarden Euro.  60 Prozent der förderfähigen Baukosten der zweiten S- Bahn-Stammstrecke trägt der Bund. 

Barrierefreiheit ein großes Ziel der Staatsregierung

Weiterhin vereinbarten der Freistaat und die Deutsche Bahn, den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen weiter voranzutreiben. „Die Barrierefreiheit in Bayern ist eines der großen Ziele der Staatsregierung. Bürgerinnen und Bürgern mit körperlichen Einschränkungen sowie Fahrgäste mit Kinderwägen oder schwerem Gepäck: Alle sollen ohne Einschränkung mit der Bahn reisen können“, so Herrmann. Zwölf Bahnhöfe in allen Regierungsbezirken sollen besonders gefördert werden. Herrmann: „Bis 2021 werden damit 82 Prozent aller Reisenden in Bayern barrierefrei ein- und aussteigen können. Mit dem Hauptbahnhof in Augsburg, der 2023 hinzukommt, wird die Zahl nochmals erheblich gesteigert.“