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CSU-Parteitag 2017

Doppelspitze für CSU

 

CSU-Chef Horst Seehofer sieht die künftige Doppelspitze als neue Ära für die CSU. „Die Aufteilung bedeutet eine Trennung der Ämter, aber die Aktionseinheit der CSU bleibt“, versicherte Seehofer. Er habe die politische Verantwortung für das schlechte Ergebnis bei der Bundestagswahl übernommen, „auch wenn die Ursache in Berlin lag“.

Seehofer selbst schlug Söder als Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten vor: „Er kann es und er packt es. Das ist Markus Söder.“ Für den Freistaat zog der CSU-Chef eine positive Bilanz der jahrzehntelangen CSU-Regierung: „Bayern blüht, Bayern boomt. Bayern ist das Paradies, das können wir uneingeschränkt sagen.“

Söder zollte Seehofer Respekt: „Es ist nicht einfach, eine solche Entscheidung zu treffen. Horst Seehofer und mich hat eines immer verbunden:  Die Liebe zu unserer Partei und zu unserem Land.“ Der Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018 schlug Seehofer zur Wahl des Parteivorsitzenden vor: „Denn die Regierungszeit Seehofers war für das Wohl des Freistaats Bayern eine sehr erfolgreiche Zeit.“ 

Weiter schwor Söder seine Partei auf den Kampf um die Verteidigung der absoluten Mehrheit in Bayern ein: „Es gibt keinen Anlass zu zweifeln, aber auch keinen Anlass, blauäugig zu sein. Wer glaubt, wir geben auf, wer glaubt, wir haben Angst, der wird sich täuschen.“ Bayern sei wie ein „großer Baum“: „Tiefe Wurzeln in der Tradition, aber unsere Äste wachsen nach oben. Diesen bayerischen Baum hat die CSU gepflanzt. Wir wollen ihn auch weiter pflegen - und am allerliebsten allein. Das ist unser Anspruch.“