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Handwerksmesse 2016

Starkes Bayerisches Handwerk

 

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat anlässlich der Eröffnung der Internationalen Handwerksmesse in München die Bedeutung der Digitalisierung für das Handwerk hervorgehoben:

„Dieses Thema ist beim Handwerk gut aufgehoben, denn Handwerkerinnen und Handwerker sind kompetente und kreative Gestalter. Technischer und digitaler Fortschritt in Verbindung mit exzellentem Können und Kreativität, das sind die Kernkompetenzen des Handwerks“, sagte Aigner.

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer kündigte an, beste Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel mit dem flächendeckenden Ausbau von schnellem Internet in ganz Bayern schaffen zu wollen. Bis 2018 soll dies gelingen, rund 1,5 Milliarden Euro werde der Freistaat dafür investieren.

Die bayerische Arbeitsministerin Emilia Müller verwies darauf, dass dem Handwerk nicht nur eine besondere Rolle bei der Ausbildung sondern auch bei der Integration zukäme: „Das bayerische Handwerk ist ein starker Partner, sowohl in der dualen Berufsausbildung als auch bei der Integration von Flüchtlingen. So wurden bis Ende 2015 im bayerischen Handwerk fast 30.000 Ausbildungsverträge eingetragen“, sagte Müller. Mit der Vereinbarung „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ leiste das Handwerk einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Integration. Bis 2019 sollen so 60.000 Flüchtlinge in Arbeit gebracht werden. Müller machte klar, dass man dieses Engagement weiter unterstützen werde. Insbesondere dürften die Handwerksbestriebe nicht mit überzogenen bürokratischen Regelungen belastet werden.

Auf der 68. Internationalen Handwerksmesse in München präsentieren bis einschließlich 1. März über 1.000 Aussteller ihre Produkte und Leistungen. Besucher haben die Möglichkeit, sich in den unterschiedlichsten Technologiefeldern über neue Produkte aus erster Hand zu informieren.