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Müller in Nordafrika

„Entwicklungszusammenarbeit wirkt“

 

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besucht derzeit Marokko, Algerien und Tunesien. In Marokko traf Müller mit dem Premierminister Abdelilah Benkirane zusammen. Ziel der Reise ist es, die Länder bei der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung zu unterstützen:

„Schaffen wir es nicht, die nordafrikanischen Mittelmeerstaaten bei ihrem gesellschaftlichen Umbruch erfolgreich zu unterstützen, machen sich die Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft auf den Weg nach Europa“, sagte Müller. Der Minister kündigte an, bei politischen Gesprächen auch auf eine Verbesserung der Rückführung ausreisepflichtiger Asylbewerber in ihre Heimatländer zu drängen sowie Unterstützung bei der Wiedereingliederung der Rückkehrer anzubieten.

Müller betonte insbesondere die Bedeutung von Bildung für die weitere Entwicklung des afrikanischen Kontinents: „Mit Bildung und Ausbildung schaffen wir Perspektiven für  talentierte Nachwuchskräfte und stärken Afrika als Zukunftskontinent. Damit stoppen wir den Trend, dass immer mehr gut ausgebildete junge Afrikaner ihren Heimatkontinent verlassen, weil sie bei sich zu Hause keine Zukunft sehen“, sagte Müller. In Tunesien, Algerien und Marokko bestünden bereits mehrere erfolgreiche Kooperationsprojekte, die zeigten: „Deutsche Entwicklungszusammenarbeit wirkt“, so Müller.