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Entwicklungsminister Müller im Nordirak

Wiederaufbau und Zukunftsperspektive

Gerd Müller - Nordirak
 

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bereist derzeit den Irak. Im Fokus stehen politische Gespräche sowie die Unterstützung notleidender Menschen mit Wasser und ärztlicher Versorgung.

Hunderttausende Menschen sind bereits vor den Kämpfen in Mossul geflohen, die meisten haben Zuflucht in Notlagern gefunden. Müller: "Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Wir dürfen es nicht zulassen, dass es eine neue verlorene Generation gibt.“

Müller hat darüber hinaus ein Ausbildungszentrum für Handwerksberufe eröffnet. Die Hilfe des Entwicklungsministeriums für die Menschen in und um Mossul hat einen Umfang von rund 50 Millionen Euro. Die Hilfe Deutschlands schaffe Schulplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für hunderttausende Menschen, so der Entwicklungsminister. „Die Menschen wollen wieder in ihre Heimatstädte zurück, wenn der Krieg zu Ende ist. Deshalb investieren wir gezielt in den Wiederaufbau, um den Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen," so Müller weiter.  

Bisher konnten rund 130.000 Menschen mit deutscher Unterstützung in ihre Heimatstadt Tikrit im Zentralirak zurückkehren.