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Geschlossenheit und Eintracht mit der Bevölkerung

 

Zum Auftakt des Zukunftstreffens von CDU und CSU in München hat CSU-Chef Horst Seehofer die Richtung für das bevorstehende Wahljahr vorgegeben: „Wir werden heute und morgen intensiv arbeiten und dann geschlossen in die nächsten Monate ziehen“, so der CSU-Chef.

Die Geschlossenheit zwischen CDU und CSU sowie die Eintracht mit der Bevölkerung seien wesentliche Voraussetzungen für den gemeinsamen Wahlerfolg, sagte Seehofer. „Es geht darum, die Dinge, die die Menschen bewegen aufzunehmen und in praktische Politik umzugießen“, so der CSU-Chef. Die Politik müsse auf die Verlustängste, die es bei vielen Menschen gebe, reagieren.

Kritik an Schulz
Seehofer zeigte sich erstaunt über die Aussage des SPD-Kanzlerkandidaten Schulz, dass es in Deutschland nicht gerecht zugehe: „Die Aussage ist bemerkenswert, weil die SPD seit Jahren die zuständigen Bundesministerien für Soziales, für Wohnungsbau, für Rente und für Familie und Frauen führt. Genau diese SPD führt die für die Gerechtigkeit zuständigen Schlüsselministerien“, kritisierte der CSU-Chef.

Obergrenze bleibt Bedingung
Der CSU-Chef machte deutlich, dass es in der langen Geschichte von CDU und CSU neben den grundsätzlichen Gemeinsamkeiten immer wieder auch unterschiedliche Auffassungen gegeben habe: „Wir sind eine eigenständige Partei“, betonte Seehofer. Deshalb bleibe auch die Forderung nach einer Obergrenze bei der Zuwanderung weiter bestehen. 

Zukunftsprogramm für Deutschland
Nach den sechs Deutschlandkongressen im vergangenen Jahr treffen sich die Spitzen von CDU und CSU zu einem zweitätigen Zukunftsreffen im Franz Josef Strauß Haus um sich intensiv auf den anstehenden Wahlkampf vorzubereiten. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer machte klar: „Wir werden ein Zukunftsprogramm erarbeiten. Das große Ganze eint uns, nämlich: Die große Herausforderung, ob sich Deutschland in eine linke Republik aus Rot-Rot-Grün entwickelt, oder ob Deutschland in der Erfolgsspur bleibt.“ 

Es kommt auf CDU und CSU an
Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel machte deutlich: "Ich bin ganz sicher, in diesen Zeiten kommt es auf die beiden Volksparteien CDU und CSU an, die sehr viel mehr Gemeinsames haben, als das, was unterschiedlich beantwortet wird." "Ich bin mir ganz sicher, dass wir hier - CDU und CSU gemeinsam - die Grundlagen für ein Wahlprogramm legen werden", sagte Merkel.

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