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Unterstützung für Flüchtlingscamps

Merk: "Perspektiven geben"

 

Bayern beteiligt sich an einem UNICEF-Projekt, das Jugendliche in einem Flüchtlingscamp im Nordirak mit Unterrichtsmaterialien unterstützt.

Die bayerische Europaministerin Beate Merk sagte dazu: „Wer in Bildung investiert, gibt jungen Menschen in ihrer Heimatregion eine Perspektive und senkt den Migrationsdruck auf Europa“. Neben den Unterrichtsmaterialien werden für Lehrer auch Trainingsmaßnahmen für die besonderen psychologischen Anforderungen vor Ort angeboten.

Merk: „Ohne Chance auf Bildung riskieren wir, dass in der Region eine verlorene Generation heranwächst. Gemeinsam mit der internationalen Staatengemeinschaft müssen wir alle Kräfte mobilisieren, um die Situation in den Flüchtlingscamps zu verbessern und Menschen eine Bleibeperspektive zumindest in der Nähe ihrer Heimat zu eröffnen“.

Das Projekt kommt 2.500 Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 17 Jahren in den Flüchtlingscamps in Debaga im Nordirak zugute und wird vom Freistaat mit 100.000 Euro unterstützt. Bereits im vergangenen Jahr hat Bayern die Summe von 433.000 Euro für den Bau dringend benötigter Wasserleitungen zur Verfügung gestellt. Bayern stellt sich damit der Verantwortung, die Situation von Flüchtlingen und Migranten in ihrer Heimat oder deren unmittelbaren Nachbarländern zu verbessern.