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Rekordjahr am Arbeitsmarkt

Müller: „Hervorragende Entwicklung“

Arbeitslosenzahlen
 

2017 war ein weiteres Rekordjahr am bayerischen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit war so niedrig wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller sagte: „Mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent haben wir die Bestmarke des Vorjahres von 3,5 Prozent nochmals deutlich unterschritten. Mit der Oberpfalz und Schwaben haben mit 2,9 Prozent im Jahresdurchschnitt sogar gleich zwei Regierungsbezirke die Schallmauer von drei Prozent geknackt.“

Durchschnittlich waren im vergangenen Jahr 231.353 Menschen in Bayern arbeitslos. Das entspricht 7,7 Prozent weniger als 2016. Die Arbeitsmarktsituation hat sich 2017 in allen Regierungsbezirken deutlich verbessert. Am stärksten fiel der Rückgang mit 0,4 Prozentpunkten in Mittelfranken und Niederbayern aus. Bayern liegt damit weiterhin bundesweit unangefochten an der Spitze.

Müller freute es besonders, dass auch die regionalen Unterschiede weiter reduziert werden konnten. „Die Differenz zwischen den Regierungsbezirken mit der höchsten und niedrigsten Arbeitslosenquote betrug 2017 nur noch 1,0 Prozentpunkte. Vor zehn Jahren war die Spreizung mehr als doppelt so hoch und lag bei 2,4 Prozentpunkten. Damit sind wir unserem Ziel gleichwertig guter Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern deutlich näher gekommen.“ Die hervorragende Entwicklung sei ein Verdienst der starken Wirtschaft, der hoch motivierten Beschäftigten und nicht zuletzt einer nachhaltigen und vorausschauenden Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik der Bayerischen Staatsregierung, so Müller abschließend.