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Rettungsgasse hilft Leben retten

Herrmann stellt Aufklärungskampagne vor

Rettungsgasse
 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat eine Aufklärungskampagne zur Bildung von Rettungsgassen vorgestellt. Gemeinsam mit dem ADAC, BMW und der Hochschule Landshut soll durch unterschiedliche Initiativen auf die lebensrettende Bedeutung von Rettungsgassen aufmerksam gemacht werden. Herrmann: „Bilden Sie immer eine Rettungsgasse, wenn es nur mit Schrittgeschwindigkeit vorwärts geht oder sich der Verkehr staut. Vielleicht rettet die Rettungsgasse auch Ihnen einmal Ihr Leben!"  

Die Rettungsgassen-Kampagne: Es werden weitere Hinweisschilder auf Autobahnbrücken angebracht und ein mehrsprachiger Informationsflyer entwickelt.  Zusätzlich hat das bayerische Innenministerium gemeinsam mit BMW und der Hochschule Landshut neue Ansätze zur besseren Rettungsgassenbildung erarbeitet. Die BMW Group entwickelt derzeit eine Software, die über Fahrzeuginformationssysteme zur Bildung der Rettungsgasse hinweist. Die Hochschule Landshut hat eine innovative Rettungsgassen-App entworfen.  

Weiterhin hat Herrmann angekündigt, dass die Bildung von Rettungsgassen von der Polizei stärker kontrolliert  und bei Verstößen härter sanktioniert wird. „Dort, wo die Einsicht fehlt, müssen wir mit verschärften Kontrollen und harten Sanktionen nachhelfen", betonte Herrmann. Nach dem neuen Entwurf zur Änderung der Bußgeldkatalog-Verordnung soll das Bußgeld bei einem Verstoß gegen die Rettungsgassenpflicht von 20 Euro auf 200 Euro angehoben werden. Gleichzeitig sollen bei jedem Verstoß zwei Punkte fällig werden.