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Starkes Signal der Frauen-Union

"Frauen für Merkel" in München

Angela Merkel und Horst Seehofer stellen sich zum Gruppenfoto mit Politikern und den Mitwirkenden der Veranstaltungen.
 
Von rund 1.500 Besucherinnen ließen sich CSU-Vorsitzender Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Bühne in der BMW Welt feiern.

Rund 1500 Frauen feierten die Zugpferde der Unionsparteien: Angela Merkel und Horst Seehofer. „Ein wenig nervös“ sei er da aufgrund der weiblichen Übermacht schon, witzelte der CSU-Vorsitzende, Ministerpräsident Horst Seehofer. Von der gelungenen Veranstaltung in der Münchner BMW-Welt ging aber vor allem ein starkes Signal aus: die Union und Kanzlerin Angela Merkel sind gut für Deutschland. „Wir haben eine ganz hervorragende Bundeskanzlerin und wir müssen geschlossen dafür sorgen, dass sie nach dem 22. September ihre starke Stimme für Deutschland behält“, sagte die Gastgeberin, die bayerische Frauen Unions-Vorsitzende Angela Niebler in ihrer Begrüßungsrede.

Herzensangelegenheit: Mütterrente

In ihrer Rede stimmte Merkel die Zuhörerinnen auf die wichtigsten Themen des Wahlkampfes ein. Ein großes Thema ist die Bekämpfung der Altersarmut, vor allem der Frauen. „Ein erheblicher Teil der Bevölkerung, der von Altersarmut betroffen ist, sind die Frauen“, machte Merkel deutlich. Deshalb werde die Union „alles dafür tun und ganz fest vertreten“, dass diese Gerechtigkeitslücke geschlossen wird. „Das sind wir den Müttern schuldig“, erläuterte Angelika Niebler. Es sei ihr eine „Herzensangelegenheit“, dass die Frauen, die unser Land aufgebaut haben, mit der Mütterrente auch die Anerkennung erhalten, die sie verdient haben“. Ein Punkt, für den sich Horst Seehofer „von der ersten Sekunde an stark gemacht“ hat, wie Niebler feststellte.

Die Höhepunkte der Veranstaltung "Frauen für Merkel"

Frauen für Merkel: Talk mit Merkel und Seehofer


Ziel der Union heißt: "Arbeit für alle“

"Familie und Bildung sind Zukunftsinvestitionen, die sich lohnen" machte Seehofer in der anschließenden Gesprächsrunde klar. Und Kanzlerin Merkel erklärte: Für das Betreuungsgeld werde sie sich auch weiterhin einsetzen. Denn „Eltern sollen selbst entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen“. Hierbei gehe es auch darum, dass für alleinerziehende Frauen Kinderbetreuungsmöglichkeiten angeboten werden, damit diese sich wieder ohne Einschränkungen ins Berufsleben integrieren könnten. Denn ein großes Ziel der Union sei es, „Arbeit für alle“ zu schaffen.

Kanzlerin schließt Steuererhöhungen aus

Merkel kritisierte in ihrer Rede die Neideinstellung von SPD und Grüne. Bei ihnen gelte der Grundsatz, "wenn einer was hat, muss er gleich wieder was hergeben". Ziel aber müsse sein, ein Klima zu schaffen, in dem Menschen Lust hätten, Unternehmen zu gründen. Daraus entstünden Arbeitsplätze. "Ich will jedenfalls für die deutsche Wirtschaft keine Steuern erhöhen." Gleichzeitig warnte sie vor zu hohen Erwartungen: "Natürlich werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen und die Spielräume nicht unendlich sein."

Interessante Diskussionsrunde

Über diese und weitere Themen, besonders über Chancen engagierter Frauen im Beruf, sprachen Dr. Regina Bichlmaier, Vorstand, Metabion International AG, Gaby Hauptmann, Journalistin und Schriftstellerin, Aygül Özkan, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration a.D., Niedersachsen, Prof. Dr. Isabell M. Welpe, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre – Strategie und Organisation, Technische Universität München, Prof. Regina Ziegler, Filmproduzentin mit Moderatorin Nicola Brüning, Leiterin der Konzernrepräsentanz Deutschland, BMW Group bereits zuvor in einer Diskussionsrunde.

"Frauen für Merkel" - die Veranstaltung zum Nachschauen

Podiumsrunde bei der Veranstaltung "Frauen für Merkel"

Frauen für Merkel Teil 1: Begrüßung und Podiumsrunde

Seehofer und Merkel im Gespräch bei "Frauen für Merkel"

Frauen für Merkel Teil 2: Rede Merkel und Gespräch mit Seehofer