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Innere Sicherheit

Besserer Schutz für Bayerische Polizei

 

Im Kampf gegen das Verbrechen riskiert die bayerische Polizei jeden Tag Leib und Leben. Durch den islamistischen Terror hat sich die Bedrohungslage für die Einsatzkräfte nochmals drastisch verschärft. Deshalb hat jetzt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zusammen mit dem Münchner Polizeipräsidenten Hubertus Andrä die neue ballistische Schutzausstattung der Bayerischen Polizei vorgestellt. Damit soll der Schutz der Beamten deutlich verbessert werden.

Die neue Ausstattung besteht aus mehreren Elementen wie „hartballistischen Schutzwesten“, weiteren Aufrüstmöglichkeiten wie Schulter- und Tiefschutzelementen sowie „ballistischen Helmen“, die je nach Einsatzlage miteinander kombiniert werden können. Innenminister Herrmann: „Dieser Ausrüstungsumfang ist im Streifendienst in Deutschland einmalig und sollte bundesweiter Standard werden, um Polizeibeamte bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen besser zu schützen. Wir investieren dafür rund 30 Millionen Euro, eine lebenswichtige Investition in die Sicherheit unserer Polizistinnen und Polizisten." Laut Herrmann sollen bis November 2017 alle Streifenwägen und alle Transporter der Einsatzeinheiten der Bayerischen Polizei komplett mit den neuen Schutzsets ausgestattet sein.

Herrmann machte klar, dass weitere Maßnahmen zur Erhöhung des Schutzes der Polizeibeamten folgen werden. So sollen die 32.000 Waffenträger mit einer neuen, hochmodernen Dienstwaffe ausgestattet werden." Zusätzlich werde die Bayerische Polizei von 2017 bis 2020 2.000 weitere Stellen bekommen. Schon jetzt habe sie mit knapp 42.000 Stellen den bislang höchsten Personalstand erreicht.