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Kabinett tagt in Kulmbach

Seehofer: Oberfranken ist Top-Region

 

Das bayerische Kabinett hat im oberfränkischen Kulmbach getagt. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer lobte ausführlich die Region, die den industriellen Wandel höchst erfolgreich bewältigt hat: „Oberfranken hat heute Top-Niveau. Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs setzt die Region mit einer Arbeitslosigkeit von nur 3,4 Prozent und einer Jugendarbeitslosigkeit von gerade einmal 3,1 Prozent neue Bestmarken. Das schafft soziale Sicherheit. Die Menschen in Oberfranken haben die Herausforderungen mit Mut und Tatkraft gemeistert. Oberfranken hat beste Zukunftschancen“, sagte Seehofer.

Der Ministerpräsident machte klar, dass sich die bayerische Staatsregierung auch weiterhin mit großem Engagement zum Wohle der Region mit zahlreichen strukturpolitischen Maßnahmen einbringen werde: „Die Staatsregierung unterstützt Oberfranken mit aller Kraft. Mit unserer Nordbayern-Initiative mit Leuchtturmprojekten für Wissenschaft und Forschung, unserer Heimatstrategie mit Behördenverlagerungen für hochwertige Arbeitsplätze, dem Breitbandausbau oder der Strukturpolitik gerade auch für Oberfranken als Schwerpunktregion – um nur einige zu nennen – stellen wir die richtigen Weichen für Wachstum und Arbeitsplätze, eine gute Zukunft für die Menschen und für eine hohe Lebensqualität“, so der Ministerpräsident.

Bereits jetzt profitiere Oberfranken so stark wie keine andere Region von der Heimatstrategie. Dem demographischen Wandel habe man sich konsequent und mit klaren Konzepten und zügiger Umsetzung entgegengestellt. So entstünden über 900 öffentlichen Stellen und Studienplätze. Als aktuelle Schwerpunkte der Politik für Oberfranken nannte Seehofer den Aufbau eines neuen Hochschulcampus der Universität Bayreuth im Bereich Lebensmittel und gesunde Ernährung in Kulmbach und den Ausbau der Ausbildung von Humanmedizinern in Bayreuth für Oberfranken.