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Herrmann zieht positive Bilanz

Länderübergreifende Einbrecherjagd

Einbrecher
 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat eine positive Bilanz zur länderübergreifenden Einbrecherjagd gezogen. Seit Juni 2016 arbeiten Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz bei der Einbruchsbekämpfung zusammen. Herrmann: „Wir haben den Fahndungsdruck ganz erheblich verstärkt und eine Reihe Krimineller aus dem Verkehr gezogen“.   

Im Ergebnis führe die Allianz zur Bündelung von Kompetenzen und zur Netzwerkbildung, allerdings wünscht sich Herrmann einen größeren gesetzlichen Handlungsspielraum für die Polizei. „Konkret geht es mir um die neue Befugnis für die Polizei, bei einem Wohnungseinbruch auf Standortdaten insbesondere von Mobiltelefonen zugreifen zu können. Das wird unseren Ermittlern helfen, die bundesweit immer noch zu niedrige Aufklärungsquote zu erhöhen“, so Herrmann.  

Die Bundesregierung hat mittlerweile einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität beschlossen, der einige Forderungen Herrmanns beinhaltet. Herrmann hofft nun, dass der Bundestag den Gesetzentwurf „baldmöglichst verabschiedet“.