Meldung

Zum Überblick

Gemeinsames Vorgehen Bayern-Tirol

Chaos am Brenner vermeiden

 

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer und der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter wollen ein gemeinsames koordiniertes Vorgehen in der Flüchtlingsfrage. Der Freistaat und Tirol wollen insbesondere verhindern, dass größere Flüchtlingsströme zum Brenner kommen und dadurch ein Chaos auf der Brenner-Autobahn entsteht.

Gerade der Brenner als Hauptverkehrsachse und neuralgische Verbindung zwischen dem Norden und dem Süden Europas ist durch seine Enge, die Höhenlage und das Klima für die Abwicklung von Flüchtlingsströmen besonders ungeeignet. „Wir stimmen überein, dass wir das Wiederaufleben der Brenner-Route verhindern wollen“, sagte Seehofer. Platter betonte, man wolle alles unternehmen, um Chaos zu vermeiden.

Um Wartezeiten an den bayerisch-österreichischen Grenzen zu verringern, will Seehofer beim Bund weiter darauf hinwirken, dass die Kontrollen auf den Autobahnen in Zukunft zweispurig stattfinden. Dies sei heute die Ausnahme, solle aber in Zukunft der Regelfall sein, sagte er. Er hoffe, dass es dafür noch vor Ostern eine Lösung gebe.