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Kabinettssitzung in Aldersbach

Top-Region Niederbayern

CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer hat die außergewöhnlichen Leistungen Niederbayerns bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms gelobt:

„Niederbayern wurde aufgrund seiner Lage an der Grenze zu Österreich nahezu über Nacht mit einem Ansturm von Flüchtlingen und Migranten bisher unbekannten Ausmaßes konfrontiert. Was die Menschen in Niederbayern von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bis hin zu Verwaltung und Kommunen vor Ort hier geleistet haben und auch immer noch leisten, verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Ich danke allen, die sich insbesondere in den Wochen und Monaten, als täglich mehrere Tausend Menschen über die Grenze nach Niederbayern kamen, in außergewöhnlicher Art und Weise engagiert haben“, sagte Seehofer.

Seehofer betonte, dass der Freistaat in der Asylpolitik sehr human und mit großem Verantwortungsbewusstsein handle: „Bayern will jedem, der berechtigt zu uns kommt, Schutz und Obhut bieten und Menschen mit guter Bleibeperspektive schnellstmöglich integrieren. Klar muss aber auch sein: Deutschland kann allein nicht alle Menschen aufnehmen, die ihre Heimat verlassen – sei es aus Fluchtgründen, sei es aus wirtschaftlichen Gründen. Deswegen fordern wir weiter mit allem Nachdruck eine Begrenzung der Zuwanderung“, erklärte Seehofer.

Seehofer hob bei einer Kabinettssitzung in Aldersbach hervor:„Niederbayern gehört nicht nur mit einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Jahr 2015 zu den Spitzenreitern in Deutschland. Die ‚Aufsteigerregion‘ ist längst oben angekommen – nicht zuletzt dank ihrer innovativen Unternehmen, einer ausgezeichneten Wissenschafts- und Bildungsstruktur mit der Universität Passau, den Hochschulen Deggendorf und Landshut und der Wissenschaftsstadt Straubing sowie einer traditionsreichen Kultur und wunderbaren Landschaft, die Touristen wie Einheimische gleichermaßen begeistern“, sagte Seehofer.

Niederbayern profitiert von zahlreichen Leistungen der Staatsregierung, wie dem Breitbandausbau mit über 216 Millionen Euro allein für die Region bis Ende 2018, dem Ausbau der Hochschulen und der außeruniversitären Forschungslandschaft bis hin zu Verbesserungen bei Kinderbetreuung, ärztlicher Versorgung oder im Umweltschutz.