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Unbürokratische und schnelle Hilfe für Tornadoopfer

Unwetterschäden in Affing
 

Nach dem heftigen Tornado, der vor allem im nördlichen Schwaben  an über 200 Gebäuden erheblichen Sachschaden angerichtet hat, hat die Staatsregierung unbürokratische und schnelle Hilfe beschlossen.

Der Freistaat wird die Betroffenen, die durch die Schäden in finanzielle Notlagen geraten sind, unterstützen: „Eine schnelle, einfache und direkte Hilfe ist unsere oberste Maxime. Schnelle Geldhilfen sollen die erste Not lindern und die Zeit bis zur Auszahlung von Versicherungsleistungen überbrücken“, erklärte Finanzminister Markus Söder. Neben direkten finanziellen Hilfen gibt es auch verschiedene steuerliche Maßnahmen für Privatpersonen und Unternehmen: „Steuern können gestundet, Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben und Steuervorauszahlungen gestreckt werden. Auch Sonderabschreibungen sind möglich“, so der Finanzminister.

Ministerpräsident Horst Seehofer bedankte sich bei den zahlreichen Hilfskräften für die schnelle und professionelle Hilfe:  „Bei allen Verwüstungen und Schäden hat sich auch wieder einmal gezeigt: Wir können uns in Bayern auf unser Hilfeleistungssystem verlassen. Der Katastrophenschutz mit allen Beteiligten hat vorbildlich gehandelt und professionell Hilfe geleistet. Allen Helferinnen und Helfern gilt für ihren großartigen Einsatz mein Dank“, sagte der Ministerpräsident. Seehofer lobte auch die große Hilfsbereitschaft der Menschen füreinander. Viele der Betroffenen halfen sich untereinander bei den Aufräumarbeiten, spendeten Geld oder stellten Wohnraum zur Verfügung. „Diese gegenseitige Hilfe untereinander ist das, was Bayern ausmacht. Wir geben aufeinander Acht und helfen uns gegenseitig. Wir sind eine starke Gemeinschaft. Darauf können wir stolz sein.“

G7-Gipfel in Elmau

Die Vorbereitungen für den G7-Gipfel am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau laufen auf Hochtouren.  „Der Gipfel bietet für Bayern die hervorragende Möglichkeit, sich der ganzen Welt als perfekten Gastgeber zu präsentieren. Diese Möglichkeit werden wir nutzen“, erklärte Staatskanzleiminister Marcel Huber. Auch die bayerische Polizei ist bestens auf den Einsatz vorbereitet: „Wir wollen die Sicherheit der Teilnehmer des G7-Gipfels und seines sicheren Ablaufs gewährleisten, wir wollen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit schützen und die Bürgerinnen und Bürger im Einsatzraum sollen so gering wie möglich beeinträchtigt werden“, sagte Innenminister Joachim Herrmann. Rund 17.000 Polizisten werden beim G7-Gipfel im Einsatz sein und die Sicherheit der Gäste und Anwohner gewährleisten.