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Seehofer in China

Für fairen und freien Welthandel

 

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer befindet sich derzeit mit einer hochrangigen Delegation zu politischen Gesprächen in China. Dabei wird auch die 30-jährige Partnerschaft des Freistaats mit der chinesischen Provinz Shandong gefeiert. Ziel der Reise ist es, die Beziehungen zwischen Bayern und China auf politischer und wirtschaftlicher Ebene zu vertiefen.

Seehofer machte klar, dass er im Rahmen der Reise für die Aufrechterhaltung eines freien Welthandels werben will: „Es ist in höchstem Interesse Bayerns, dass ein fairer Welthandel stattfindet“, sagte Seehofer. Derzeit neigten weltweit viele Länder dazu, neue Hürden für den Handel aufzubauen - dem wolle Bayern entgegenwirken. Auch im Verhältnis zu China gebe es „Problemfälle“. Seehofer verwies etwa auf gegenseitige Strafzölle auf verschiedene Produkte und betonte, das seien „keine Antworten für die Zukunft“. China ist mit einem Handelsvolumen von über 29 Milliarden Euro in 2016 Bayerns drittwichtigster Handelspartner weltweit.

Die strategische Partnerschaft zwischen Bayern und Shandong gibt auch im vierten Jahrzehnt ihres Bestehens wichtige Impulse, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Energie, berufliche Bildung und ländliche Entwicklung.