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Neues aus dem Kabinett

Mehr Investitionen in die Digitalisierung

 

Die Bayerische Staatsregierung setzt weitere konkrete Maßnahmen des Masterplans BAYERN DIGITAL II in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Finanzen und Landwirtschaft um.

„Wir reden nicht nur über die Nutzung moderner Technologien – wir handeln“, sagte Staatskanzleichef Marcel Huber im Anschluss an die Sitzung des Bayerischen Kabinetts am Dienstag: „Die Digitalisierung betrifft jeden einzelnen Lebensbereich, daher entwickeln alle Ministerien in ihrem Fachbereich konkrete Maßnahmen, die spürbare Verbesserungen bringen.“

Wirtschaft

Als Teil des Digitalisierungsprogramms BAYERN DIGITAL II sollen laut Wirtschaftsministerin Ilse Aigner in ihrem Ressort die Aktivitäten auf wichtigen Zukunftsfeldern wie etwa beim 5G-Mobilfunk, beim autonomen Fahren, bei künstlicher Intelligenz, Assistenzrobotik oder additiver Fertigung bzw. 3D-Druck ausgeweitet werden: „Wir setzen so ganz gezielt Investitionsimpulse, um die bayerische Wirtschaft fit für das digitale Zeitalter zu machen.“ 500 Millionen Euro stünden hierfür zur Verfügung.

Finanzen

Insgesamt 1,5 Milliarden Euro stelle das Programm zur Breitbandförderung bereit. Der Finanz- und Heimatminister Markus Söder sagte dazu: „Mittlerweile nutzen 97 Prozent aller Gemeinden in Bayern das Breitband-Förderprogramm. 1.644 Kommunen haben bereits über 690 Millionen Euro Förderung erhalten.“ Bislang wurden knapp 35.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Sobald alle bislang geplanten Baumaßnahmen abgeschlossen sind, sollen laut Söder 96 Prozent aller bayerischen Bürger mit schnellem Internet versorgt sein.

Wissenschaft und Kunst

Auch im Bereich der Wissenschaft und Kunst soll zusätzliches Geld fließen. 14 Millionen Euro, sowie 49 neue Stellen sollen die Digitalisierung in diesem Bereich vorantreiben. Die digitale Bildung soll noch stärker in den Forschungs- und Lehrbetrieb eingebunden und das Lehrpersonal in seiner Aufgabe in der digitalen Welt gestärkt werden. Landwirtschaft Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft soll der Digitalisierungsplan vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in Bayern stärken, das Tierwohl verbessern und die bestmögliche Information der Verbraucher über Herkunft und Herstellung ihrer Lebensmittel fördern. „Mit unserer Digitalisierungsstrategie wollen wir dafür sorgen, dass unsere bäuerlichen Betriebe sowie Wein- und Gartenbau zukunftsfähig bleiben und dass die Akzeptanz und das Bewusstsein in der Gesellschaft für den Wert der Landwirtschaft weiter steigen“, sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

BAYERN DIGITAL macht Bayern fit für die Zukunft

Für die Jahre 2015 bis 2022 sollen insgesamt 5,5 Milliarden Euro investiert werden. Drei Milliarden Euro davon sind im Digitalisierungsplan BAYERN DIGITAL II budgetiert. Unter anderem sollen 2.000 neue Stellen im Bereich der Digitalisierung entstehen. Staatskanzleichef Marcel Huber: „Die Höhe unserer Investitionen und unser Tempo zeigen, wie ernst es uns mit der Digitalisierung ist. Wir gestalten den digitalen Wandel – für die Menschen, für die Lebensqualität in unserem Land und damit auch die nächste Generation beste Zukunftschancen hat.“

Den Katalog der aktuellen Maßnahmen zu BAYERN DIGITAL II können Sie im aktuellen Bericht aus der Kabinettssitzung nachlesen.