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Förderprogramm gegen Medizinermangel

Bayern fördert Landärzte

Landarzt
 

In Bayern sind seit 2012 mehr als 27 Millionen Euro im Rahmen eines Förderprogramms gegen den Medizinermangel auf dem Land ausgegeben worden.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml erklärte, dass bereits 299 Hausärzte, 22 Fachärzte und 50 Psychotherapeuten gefördert worden seien. Darüber hinaus seien bereits 117 Medizinstudenten durch Stipendien unterstützt worden. „Um die Attraktivität des Stipendienprogramms noch zu steigern, verdoppeln wir die Höhe der monatlichen Unterstützung: statt wie bisher 300 gibt es dann 600 Euro, wenn jemand bereit ist, nach seinem Studium im ländlichen Raum ärztlich tätig zu werden“, betonte Huml.

Nach Huml sind bayernweit bereits 371 Niederlassungen und Filialbildungen bei Medizinern gefördert worden. Voraussetzung für die Förderung ist vor allem, dass sich die Ärzte in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern. Empfänger der Unterstützung verpflichten sich, für mindestens 60 Monate eine ärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum auszuüben.

Landarztgarantie

Eine gleichwertige, flächendeckende Versorgung der Menschen in Stadt und Land ist der CSU ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir in unserem „Bayernplan 2017“ eine Landarztgarantie gegeben: „Wir wollen eine flächendeckende wohnortnahe medizinische Versorgung mit Fach- und Hausärzten sichern. Wir setzen uns für die bundesweite Einführung einer Landarztquote im Medizinstudium ein. Die Zahl der Medizinstudienplätze werden wir bundesweit um 10 Prozent erhöhen. Mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 werden die Weichen für eine moderne Ausbildung der nächsten Medizinergeneration gestellt. Die Umsetzung soll zügig erfolgen. Dieses Ziel soll durch Bundesmittel unterstützt werden.“

Den gesamten „Bayernplan“ finden Sie hier.