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Kampf gegen Wohnungseinbrüche

Bayern: Geringstes Einbruchsrisiko

Einbrecher
 

Anlässlich des bundesweiten Tages des Einbruchschutzes am 29. Oktober hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die gute Sicherheitslage im Freistaat herausgestellt.

Bei der Einbruchskriminalität hat Bayern bundesweit die besten Eckwerte vorzuweisen. So war das Einbruchsrisiko 2016 mit 58 Einbrüchen pro 100.000 Einwohner wie in den Vorjahren am niedrigsten. Im gesamten Bundesgebiet lag 2016 das Einbruchsrisiko mehr als dreimal so hoch (184), in Nordrhein-Westfalen sogar mehr als fünfmal so hoch (294). Im ersten Halbjahr 2017 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Bayern weiter gesunken: Es wurden 3.617 Fälle angezeigt, 595 weniger als im Vorjahreszeitraum (-14,1 Prozent). Gründe für den Rückgang seien unter anderem die hohe Polizeipräsenz sowie verstärkte Schleierfahndung in Bayern, sagte Herrmann.

Nach Ansicht Herrmanns ist es lohnenswert, in den Schutz der eigenen vier Wände vor Einbrechern zu investieren: „Wirkungsvolle Sicherungstechnik verhinderte in Bayern allein im vergangenen Jahr in knapp 2.000 Fällen einen Einbruch.“ Beispielsweise würden spezielle Fensterverriegelungen und Türsicherungen eine günstige und wirkungsvolle Möglichkeit bieten, sein Eigenheim zu schützen. Herrmann rief dazu auf, Grundstücke, Fenster und Türen so zu sichern, dass Einbrecher abgeschreckt oder zum Aufgeben gezwungen werden. „Jeder kann sich bei unseren Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen kostenlos beraten lassen, auch Zuhause", so der Bayerische Innenminister weiter.