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Neues aus dem Kabinett

Soforthilfe nach Unwetterschäden

 

Der Bayerische Ministerrat hat den von den Unwettern geschädigten Waldbesitzern 100 Millionen Euro Soforthilfe zugesagt. Aber auch Privatleute, Firmen und Kommunen können mit Unterstützung rechnen. Vor rund zwei Wochen haben extreme Unwetter vor allem in Niederbayern massive Schäden angerichtet.

Bayerns Forstminister Helmut Brunner beklagte, der Sturm habe die Arbeit ganzer Waldbesitzergenerationen zunichte gemacht: „Die Staatsregierung lässt die Betroffenen nicht allein. Mit schnellen Hilfen für die Sturmgeschädigten, mit logistischer Unterstützung und mit organisatorischen Weichenstellungen helfen wir mit aller Kraft dabei, die schlimmen Folgen dieses Sturms zu bewältigen.“   

Das Sofortprogramm für geschädigte Waldbesitzer umfasst insgesamt zehn Schwerpunkt-Maßnahmen, darunter: 

  • Räumungszuschüsse von bis zu 6.000 Euro pro Hektar
  • Zinslose Kredite als Überbrückungshilfen 
  • Steuerliche Vergünstigungen und unbürokratische Unterstützung durch die zuständigen Finanzbehörden.
  • Bis zu 90 Prozent Zuschüsse für Neubau und Instandsetzung von Wegen sowie für die Anlage von Holzlagerplätzen
  • Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel für die Wiederaufforstung der Schadflächen im Nachtragshaushalt 2018

Sturmgeschädigte Privathaushalte erhalten in Härtefällen Notstandsbeihilfe entsprechend den Härtefondsrichtlinien. Die Staatsregierung ermöglicht steuerliche Erleichterungen sowie Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs.