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26.05.2009

Die CSU-Wirtschaftskommission

"Die CSU hat einen klaren Kompass", erklärte Finanzminister Georg Fahrenschon mit Blick auf das wirtschaftspolitische Profil seiner Partei. Damit das so bleibt, wurde eine Wirtschaftskommission gegründet, die am 19. März 2009 in München zur konstituierenden Sitzung zusammenkam. Thema der weiteren Sitzungen werden unter anderem die derzeitigen Probleme bei der Kreditversorgung von Unternehmen sein. Außerdem wird über Leitlinien für die Finanzmärkte diskutiert werden.

"Die Tugenden des Kaufmanns"

Man müsse das Programm der CSU nicht umschreiben, sondern es mit Fachleuten weiterentwickeln, so Fahrenschon. Der bayerische Finanzminister betonte: "Wir setzen auf die Kompetenz der Unternehmer". Die CSU stehe für soziale Marktwirtschaft und sei gegen einen "grenzenlosen Liberalismus". Deshalb setze man auch "auf die Tugenden des Kaufmanns" und nicht auf "grenzenlose Gewinngier".

Dem Gremium gehören fünfzig Unternehmer aus allen Branchen an. Außerdem sind zwanzig CSU-Politiker vertreten, darunter der frühere Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel und der wirtschaftspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Erwin Huber. Geplant ist, dass die Kommission bis zu fünfmal im Jahr tagen wird.

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