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28.10.2010

Dialog mit Parteivorsitzenden

Experten und jüngst veröffentlichte Wirtschaftskennzahlen bestätigen: Deutschland ist dabei, die größte Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zu überwinden, und hat alle Chancen gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Bayerische Unternehmen sind dabei Vorreiter und Stützen. Jetzt müssen die richtigen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum geschaffen werden. Die CSU-Wirtschaftskommission, deren Mitglieder überwiegend Praktiker aus allen Branchen der  Wirtschaft und allen Teilen Bayerns sind, nimmt diese Herausforderung an und diskutierte zusammen mit dem CSU-Parteivorsitzenden Ministerpräsident Horst Seehofer am vergangenen Samstag in Ingolstadt über "Innovation und Innovationsfinanzierung".

Innovationsfähigkeit als Kriterium für Wirtschaftswachstum

Für den Vorsitzenden der CSU-Wirtschaftskommission, Staatsminister Georg Fahrenschon, ist die hohe Innovationsfähigkeit der bayerischen Unternehmen ein entscheidendes Kriterium für zukünftiges Wirtschaftswachstum. Seehofer selbst machte deutlich, dass es im internationalen Wettbewerb nur zwei betriebswirtschaftliche Möglichkeiten gibt, Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern: Entweder man ist billiger oder besser als andere Unternehmen. Dabei weiß jeder: Unsere Chancen eröffnen sich vor allem, wenn wir besser sind.

Megatrends der Zukunft erkannt

Die CSU hat die Megatrends der Zukunft erkannt. Dies unterstrichen sowohl der Ministerpräsident als auch der Vorsitzende der Wirtschaftskommission. Grundlage dafür sind eine umfassende Diskussion der Wirtschaftskommission mit Fachleuten von McKinsey im Dezember letzten Jahres und die kürzlich veröffentlichte Prognos-Studie "Deutschland Report 2035". Die CSU trifft schon heute Maßnahmen, damit der Demographiewandel, die Verlagerung und weltweite Wanderung der Wirtschaftszentren und die Ressourcenknappheit keine tiefen Wunden in die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft reißen. Finanzminister Fahrenschon unterstrich die Notwendigkeit von drei Schritten: Erstens: Zur Konsolidierung der Haushalte gibt es keine vernünftige und verantwortbare Alternative, will die Politik Gestaltungsräume auch in Zukunft sichern. Zweitens: Der Stabilitätspakt in Europa muss dringend verschärft werden, um die Stabilität des Euros dauerhaft zu sichern. Drittens: Die Wachstumskräfte in unserem Land müssen gestärkt werden. Bürokratieabbau und die Optimierung der bayerischen Innovations-Cluster sind dabei zwei zentrale Herausforderungen für die nächsten Jahre. Bayern selbst muss und wird für Unternehmen ein Standortvorteil bleiben. Dafür sind Anstrengungen nötig, die nun in Angriff genommen werden. Die CSU setzt auch in Zukunft auf eine vorausschauende und aktivierende Wirtschaftspolitik.

Gemeinsames Ziel ist es, Bayern voranzubringen und im schärfer werdenden globalen Wettbewerb weiter an der Spitze zu halten.

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