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28.01.2010

Bayern geht aktiv gegen Auswirkungen der Krise an

Die beste Arbeitsmarktsituation aller deutschen Länder hat nach wie vor Bayern inne. Jedoch ist die Arbeitslosigkeit im Freistaat im Januar deutlich angestiegen. Dazu Arbeitsministerin Christine Haderthauer: "Wir dürfen uns daher von den jetzt noch schwerer gewordenen Rahmenbedingungen wie etwa dem heftigen Wintereinbruch, Entlassungen zum Jahresende und den anhaltenden Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht ins Bockshorn jagen lassen!"

Freistaat unterstützt Betroffene

Bayern stehe den Betroffenen bei und steuere mit einer Vielzahl an Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Krise an. Dazu gehöre unter anderem das Strukturprogramm der Staatsregierung für Nürnberg und Fürth, so Haderthauer.

Kurs zur Stabilisierung wird fortgesetzt

Das bestätigte auch Ministerpräsident Horst Seehofer: "Damit der Arbeitsmarkt in Bayern in Zukunft so robust bleibt wie bisher, wird Bayern seinen konsequenten Kurs zur Stabilisierung der Konjunktur fortsetzen." Mit dem Nachtragshaushalt für 2010 habe die Staatsregierung bereits "ein kraftvolles Konjunkturpaket geschnürt". An die Unternehmen appelliert Seehofer, an ihren qualifizierten Beschäftigten weiter festzuhalten.

Zahlen: Im Januar waren 368.381 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 5,5 Prozent.

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