Kolumne

11.02.2012
Apps sind kein Spielzeugersatz
Spielzeug 2.0? Das Angebot an Apps für Kleinkinder wird immer größer: Die moderne Technik hält Einzug in das Kinderzimmer. Aber wo liegen die Potenziale, wo die Gefahren? Eltern sollten Apps für Kinder ganz genau unter die Lupe nehmen: Ist der Inhalt auch wirklich dem Alter entsprechend, und sind die Apps hochwertig produziert? Wichtig ist: Apps sind kein Spielzeugersatz! Sie können aber als Ergänzung beim spielerischen Lernen verwendet werden. Aus kinderpsychologischer Sicht ist es extrem wichtig, dass Kinder mit verschiedenen Spielen lernen. Technische Spielereien können demnach durchaus dazugehören, dürfen das Spiel aber nicht dominieren. Eine Interaktion mit Geräten ersetzt für Kleinkinder nicht die Interaktion zwischen Kindern und Eltern oder anderen Kindern. Nur reale Kommunikation hilft Kindern, zu lernen. Bewusst eingesetzt, können Apps für Smartphones den Kleinen aber pädagogisch wertvolle Spiele bieten, die positiv auf den Lernprozess einwirken: Mit der Buchstaben-App "Janosch ABC" werden die Kleinen z.B. spielerisch an das Alphabet herangeführt. App-wechslung inklusive!
Autorin: Stellvertretende Generalsekretärin Dorothee Bär
Quelle: Bayernkurier Nr. 5 vom 11. Februar 2012
Lesen Sie mehr zum Thema
Um diesen Beitrag kommentieren zu können, müssen Sie registriert bzw. angemeldet sein.





