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Kolumne

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21.01.2012

Bär tritt für faires Urheberrecht ein

Die Zeit ist reif ... für ein faires Urheberrecht. Das finden zahlreiche Mitglieder der CSU und der CDU, mich eingeschlossen. Medien und Urheberrechte sind eng miteinander verflochten. Mit dem Internet werden viele vom Konsumenten selbst zum Urheber, wenn sie Inhalte ins Netz stellen. Die klaren Grenzen von früher verschwimmen. Unsere Initiative "Faires Urheberrecht" möchte den fairen Ausgleich der Interessen von Urhebern und Werknutzern. Wir wünschen uns, dass zukünftige Novellen des Urheberrechts drei Leitlinien folgen: Wir wollen erstens eine Rechtsvereinfachung, denn um Gesetze befolgen zu können, müssen sie verstanden werden. Das bestehende Urheberrecht ist kompliziert, vielen Nutzern sind die Grenzen zwischen legal und illegal gar nicht so bewusst. Es wird Zeit, dieses Recht an die (digitale) Zeit anzupassen. Zweitens sollen durch ein "Fair-Use-Prinzip" auf technische Entwicklungen flexibel reagiert und drittens Netzsperren vermieden werden. Es käme auch niemand auf die Idee, den Zugang zu Zeitungen oder Fernsehen zu verbieten. Zumindest nicht in einer Demokratie. Deshalb: Faire Gesellschaft. Faires Internet. Faires Urheberrecht!

Autorin: Stellvertretende Generalsekretärin Dorothee Bär
Quelle: Bayernkurier Nr. 2 vom 21. Januar 2012

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