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14.02.2012

Ja zu Europa

"Ja zu Europa - Einheit in Vielfalt" - unter dieser Überschrift stand ein wesentlicher Teil der Grundsatzrede des Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer am Europa-Institut der Universität Zürich im Rahmen seiner Schweiz-Reise. Angesichts der Schuldenkrise bekräftigte er: "Notwendig ist jetzt ein starkes Europa." Starkes Europa heißt für Seehofer dabei keineswegs "mehr" Europa – im Gegenteil: "Wir in Bayern sind der festen Überzeugung: Nicht jedes Problem in Europa ist eine Aufgabe für Europa."

Keine Beihilfe zur Konkursverschleppung

Mit Blick auf Griechenland hielt Seehofer fest: "Wir sind solidarisch. Aber wir kippen kein Geld in ein Fass ohne Boden. Wir wollen nicht die Leistungsfähigkeit, den Wohlstand und die Kreditwürdigkeit der Geberländer gefährden. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe, aber nicht Beihilfe zur Konkursverschleppung." 

Europa braucht leidenschaftliche Europäer

"Europa muss", so Horst Seehofer, "von unten nach oben wachsen." Wer Europa als ein Projekt Brüsseler Eliten missverstehe, abgekoppelt von der Lebenswirklichkeit seiner Bürger, der sei kein Freund Europas. "Europa braucht wieder mehr leidenschaftliche Europäer, die zwischen Gibraltar und dem Nordkap für Europa werben in den Familien, Unternehmen und Parlamenten." 

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