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1995 - 2004

1995

1.Januar

Bernd Protzner tritt sein Amt als Generalsekretär der CSU an.

8./9. September

CSU-Parteitag in München: Theo Waigel wird im Amt des Vorsitzenden bestätigt.

21.Oktober

Die CSU feiert den 50. Jahrestag ihrer Gründung.

1996

10. März

Bei den Kommunalwahlen in Bayern erreicht die CSU 43,1 Prozent der Stimmen (SPD 25,7 Prozent, Freie Wähler 15,3 %, Die Grünen 6,9 Prozent)

15. Juli

Die Landtagsfraktion der CSU feiert ihr 50jähriges Bestehen.

22. November

Die CSU startet mit einer eigenen Homepage ins Internetzeitalter. 1998 folgt die Inbetriebnahme eines "Intranets" zur verbesserten internen elektronischen Kommunikation.

28. November

Heribert Thallmair wird zum Senatspräsidenten gewählt.

1997

1. März

Die Junge Union Bayern feiert in Regensburg ihr 50jähriges Bestehen.

11./12. April

Joachim Herrmann wird zum stellvertretenden Generalsekretär der CSU berufen. Bis zur Bundestagswahl 1998 werden die Aufgaben des Generalsekretärs faktisch nach Bundespolitik (Bernd Protzner) und Landespolitik (J. Herrmann) geteilt.

26. April

Die Arbeitnehmer-Union (CSA) feiert in Deggendorf ihr 50jähriges Bestehen.

27. September

50 Jahre Frauen-Union werden in Regensburg begangen.

10. November

Der CSU-Parteivorstand bestellt den früheren Staatsminister für Arbeit und Soziales, Gebhard Glück, zum Sprecher der Senioren-Union der CSU.

22. November

Der CSU-Parteitag bestätigt Theo Waigel mit 85,3 Prozent in seinem Amt.

31. Dezember

Bundesminister Wolfgang Bötsch scheidet aus dem Kabinett aus, das Bundesministerium für Post und Telekommunikation wird aufgelöst.

1998

15. Januar

Anlässlich einer Kabinettsumbildung durch Bundeskanzler Helmut Kohl wird Eduard Oswald zum Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau berufen. Peter Ramsauer folgt ihm im Amt als Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe nach.

8. Februar

Bei drei gleichzeitig durchgeführten Volksentscheiden werden die Aufnahme neuer Grundrechte und Staatsziele in die Bayerische Verfassung (75 Prozent) und die Reform von Landtag und Staatsregierung (73,9 Prozent) angenommen. Die Zahl der Landtagsabgeordneten wird demnach ab der 15. Wahlperiode von 204 auf 180 Sitze verringert und die Legislaturperiode bereits ab der 14. Wahlperiode auf fünf Jahre verlängert. Mit 69,2 Prozent der Stimmen votieren die Wähler zudem für die Abschaffung des Senats zum 1.1.2000.

13. Juli

Der Wirtschaftsbeirat der Union feiert in München sein 50jähriges Bestehen.

13. September

Bei der Landtagswahl erringt die CSU 52,9 Prozent der Stimmen, 123 von insgesamt 204 Sitzen (3. Kabinett Stoiber). Johann Böhm wird als Landtagspräsident bestätigt.

27. September

Die CSU gewinnt bei der Bundestagswahl 47,7 Prozent der Stimmen (im Bundesdurchschnitt 6,7 Prozent). Sie stellt 47 der 245 Unionsparlamentarier.
Das Wahlergebnis führt zu einem Regierungswechsel in Bonn. SPD und Die Grünen bilden eine Koalition und wählen Gerhard Schröder (SPD) zum Bundeskanzler.

3. Oktober

Festakt der CSU zum 10. Todestag von Franz Josef Strauß in München.

1999

16. Januar

Ein Sonderparteitag der CSU wählt Ministerpräsident Edmund Stoiber mit 93,4 Prozent der Stimmen zum neuen Parteivorsitzenden und verabschiedet Theo Waigel (seit 1988) aus diesem Amt.

25. Januar

Der CSU-Vorstand bestellt den früheren bayerischen Umweltminister Thomas Goppel zum Generalsekretär der CSU.

19. April

Einweihung des Reichstages: Der Deutsche Bundestag tagt mit einem Festakt erstmals im neugestalteten Reichstag in Berlin.

13. Juni

Bei der Europawahl erringt die CSU mit ihrem Spitzenkandidaten Ingo Friedrich 64,0 Prozent der Stimmen (Bundesdurchschnitt 9,4 Prozent) und entsendet zehn Abgeordnete ins Europäische Parlament.

30. August

Die CSU-Landesgruppe feiert in Berlin ihr 50jähriges Bestehen.

25. September

Konstituierung der Grundsatzkommission der CSU unter der Leitung des Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion Alois Glück.

8. Oktober

Verankerung der Senioren-Union als Arbeitsgemeinschaft der CSU: Am 27.11. verabschiedet die Senioren-Union auf ihrer ersten Landesversammlung eine Geschäftsordnung und wählt den ersten Landesvorstand.

8./9. Oktober

Die Delegierten des CSU-Parteitag bestätigten Edmund Stoiber als Parteivorsitzenden (90 Prozent).

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Bildergalerie (4 Bilder)

2000

1. Januar

Abschaffung des Bayerischen Senats.

10. Juni

Der BAYERNKURIER feiert sein 50jähriges Bestehen.

30. Juli

Erich Schmid scheidet aus seinem Amt als Landesgeschäftsführer der CSU (seit 1991).

9. November

Die erste Nummer des neugestalteten BAYERNKURIER erscheint. Um die Zukunft des CSU-Organs zu sichern, beteiligt sich die Leadermedia Deutschland GmbH, eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, am Bayernkurier und übernimmt die verlegerische Zuständigkeit.

2001

30. Januar

Auf dem Höhepunkt der BSE-Krise in Bayern beschließt die Staatsregierung die Schaffung eines neuen Staatsministeriums für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz. Eduard Sinner wird zum neuen Staatsminister ernannt, dem neuzubildenden Ressort das gleichfalls neuzuschaffende Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zugeordnet. Dieses nimmt am 11.1.2002 in Erlangen seine Arbeit auf.

26. April

Wilfried Scharnagl, seit 1977 Chefredakteur, verlässt nach 37jähriger Tätigkeit den BAYERNKURIER.

26. April

Der CSU-Landesvorstand beruft Michael Höhenberger zum neuen Landesgeschäftsführer.

13. Oktober

Der Parteitag der CSU bestätigt Edmund Stoiber (96,6 Prozent) als Parteivorsitzenden.

2002

11. Januar

Nach dem Verzicht der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel auf die Kanzlerkandidatur nominiert der CDU-Vorstand auf seiner Klausurtagung in Magdeburg Edmund Stoiber einstimmig zum Kanzlerkandidaten der Union. Am 21.1. bestätigt der CSU-Vorstand die Nominierung ebenfalls mit einem einstimmigen Votum.

23. Januar

Der Journalist und Medienberater Michael Spreng wird zum Leiter des Wahlkampfteams der Union berufen.

8. Februar

In der Berliner Wahlkampfzentrale wird das "Team 40 plus" installiert. Ihm gehören neben Edmund Stoiber und Michael Spreng die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, der CSU-Landesgruppenvorsitzende Michael Glos, die beiden Generalsekretäre Thomas Goppel und Laurenz Meyer sowie die zwei stellvertretenden CSU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers und Christian Wulff an.

3. März

Bei den Kommunalwahlen in Bayern erreicht die CSU landesweit 45,5 Prozent der Stimmen (SPD 25,1 Prozent, Freie Wähler 15,6 Prozent, Die Grünen 5,7 Prozent).

27. April

Die Delegiertenversammlung der CSU stellt die Landesliste für die Bundestagswahl 2002 auf und wählt Edmund Stoiber mit 98,8 Prozent auf den Spitzenplatz.

3. Mai

Die CSU geht mit einem neuen Portal online.

8. Mai

Der Evangelische Arbeitskreis von CDU/CSU (EAK) begeht auf seiner Bundestagung in Würzburg sein 50jähriges Jubiläum.

22. September

Die CSU gewinnt bei der Bundestagswahl 58,6 Prozent der Stimmen (im Bundesdurchschnitt 9 Prozent). Sie stellt 58 der 248 Unionsparlamentarier im nun auf 598 Sitze verkleinerten Bundestag.
Obwohl die CSU mit ihrem Spitzenkandidaten und Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber in Bayern eines ihrer besten Wahlergebnisse erreicht hat, gelingt es den Unionsparteien nicht, die bisherige rotgrüne Regierungskoalition unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) abzulösen.

2003

5. März

Der Politische Aschermittwoch findet zum letzten Mal in der Passauer Nibelungenhalle statt.

Mai

Die CSU gestaltet ihren Internetauftritt neu.

19. Juli

Edmund Stoiber wird auf dem Parteitag der CSU mit 97 Prozent der Stimmen als Parteivorsitzender bestätigt.

21. September

Bei der Landtagswahl erringt die CSU 60,7 Prozent der Stimmen und 124 von insgesamt 180 Sitzen im nun verkleinerten Parlament (vorher 204 Sitze). Damit wurde erstmals bei einer Landtagswahl in Deutschland die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht (Kabinett Stoiber IV).
Zwei Volksentscheide zu Gesetzen über den Zusammentritt des Landtags, die Parlamentsinformation und die Verankerung eines strikten Konnexitätsprinzips sowie zur Weiterentwicklung der Wahlgrundsätze, der Grundrechte und der Bestimmungen über das Gemeinschaftsleben werden mit 88,3 Prozent bzw. 85,1 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

6. Oktober

Die CSU-Landtagsfraktion wählt Joachim Herrmann als Nachfolger von Alois Glück zu ihrem neuen Vorsitzenden.

7. Oktober

Der Bayerische Landtag wählt Alois Glück zum neuen Präsidenten. Er löst Johann Böhm ab, der nicht mehr für den Landtag kandidiert hat.

15.Oktober

Der Parteivorsitzende Edmund Stoiber stellt der Presse Markus Söder als designierten CSU-Generalsekretär vor.

17. November

Der CSU-Vorstand beruft den früheren JU-Landesvorsitzenden Markus Söder zum Generalsekretär der CSU.

2004

1. Januar 2004

Der CSU-Parteisvorstand beruft Markus Zorzi zum neuen Landesgeschäftsführer.

2. April 2004  

CDU/CSU beschließen ihren Entwurf einer europäischen Verfassung.

8. Mai 2004

Der "kleine Parteitag" verabschiedet das Programm zur Europawahl, das unter dem Motto  "Für ein starkes Bayern in Europa" steht.

13. Juni 2004

Bei der Wahl zum europäischen Parlament erzielt die CSU mit 57,4 Prozent ein weiteres Traumergebnis.

9. Oktober 2004

Auf der CSU-Sicherheitskonferenz in München, bei der u.a. US-Botschafter Coats spricht, stellt die CSU ihre außen- und sicherheitspolitischen Grundsätze vor, die kurz darauf vom Parteivorstand beschlossen werden.

November 2004

Der Bayernkurier erscheint in einem neuen Design mit neuen Inhalten. In Zukunft wird dem Leser noch mehr Service geboten.

20. November 2004

Der 69. Parteitag findet in der Neuen Messe München statt. Die Delegierten beschließen mit großer Mehrheit u.a. den Leitantrag "Klare Werte, klarer Kurs" sowie den Antrag auf privilegierte EU-Partnerschaft mit der Türkei. Parrallel wird das neue modernere Logo der CSU vorgestellt.

Dezember 2004

Der kulturpolitische Arbeitskreis teilt sich nach einem Beschluss des Parteivorstands in den AK Schule und Bildung sowie den AK Hochschule und Kultur auf. Außerdem nimmt die "Internationale Kommission" der CSU ihre Arbeit auf.

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