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03.06.2009
CSU-Europatag in Nürnberg
Auf dem Jakobsplatz in Nürnberg hat die CSU wenige Tage vor der Europawahl eine große Kundgebung abgehalten. Spitzenkandidat Markus Ferber hob die CSU-Erfolge in Brüssel hervor: "Wir haben eine gute Erfolgsbilanz, die wir vorlegen können. Wir bewegen sehr viel, weil wir geschlossen agieren und wissen, was wir wollen." Mit dieser "starken Mannschaft" könne man in Brüssel gut mitmischen. Damit Bayern weiterhin in Europa viele politische Freiräume habe, sei es wichtig, am 7. Juni zur Wahl zu gehen.
Stauner: "Für ein soziales Europa"
Auch die CSU-Europaabgeordnete Gabriele Stauner erklärte, Europa sei die Zukunft. Bereits jetzt würden fünfundneunzig Prozent der Arbeitnehmerschutzvorschriften europäisch entschieden. Sie plädierte für ein starkes Bayern auch im sozialpolitischen Bereich. Der CSU-Bezirksvorsitzende von Nürnberg, Staatsminister Markus Söder erklärte: "Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie am 7. Juni CSU wählen, weil Sie sich die Chance geben, Europa mitzugestalten".
Der Mensch im Mittelpunkt der Politik
CSU-Parteichef Horst Seehofer erklärte angesichts der Krise von Arcandor, dass man in Bayern alles tun werde, um Arbeitsplätze zu sichern. Es gehe um die Schicksale von Menschen und Familien. Im Mittelpunkt der Politik müsse der Mensch stehen. "Wir Politiker sind für die Menschen da, das ist unser Politikverständnis", so Seehofer. Soziale Marktwirtschaft heiße auch, Europa ein soziales Gesicht zu geben und für die Interessen der kleinen Leute einzustehen.
Bürgernahes Europa
Ziele christlich-sozialer Politik seien, Europa unbürokratischer zu machen und dafür zu sorgen, dass die Bürger stärker in den politischen Entscheidungsprozeß eingebunden würden: "Politik die gut ist, braucht die Abstimmung durch das Volk nicht zu scheuen", erklärte Seehofer. So sollten die Bürger in Zukunft selber entscheiden, wer zur europäischen Familie gehören solle. Seehofer betonte, dass die CSU eine Vollmitgliedschaft der Türkei ablehne.
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