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25.05.2009
Union verabschiedet gemeinsamen Wahlaufruf
Mit dem gemeinsamen Wahlaufruf "Für eine starke Stimme in Europa" ziehen CDU und CSU in die Schlussphase des Europawahlkampfes. CSU-Chef Horst Seehofer und CDU-Chefin Angela Merkel stellten ihn am Montag nach einer gemeinsamen Präsidiumssitzung vor.
Wahlkampf für Europa
Die CSU führe einen "Wahlkampf für Europa", unterstrich Seehofer. Die Christsozialen wollten ein Europa, das den Bürgern nutze und sie schütze. Merkel betonte, in Zeiten der Krise sei ein "starker Auftritt" der Union notwendig.
Pause bei EU-Erweiterung
CDU und CSU treten für eine Pause bei der Erweiterung der EU ein. Für die Türkei wollen die Unions-Parteien keine Vollmitgliedschaft, sondern eine privilegierte Partnerschaft. Auch wolle die Union eine sehr enge Nachbarschaftspolitik mit osteuropäischen Staaten, die nicht der EU angehören.
Soziale Marktwirtschaft bestes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell
Außerdem wirbt die Union für eine "Charta des nachhaltigen Wirtschaftens". Die soziale Marktwirtschaft sei das "beste Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell" und die "Antwort auf die gescheiterten Systeme der sozialistischen Planwirtschaft und des ungezügelten Kapitalismus".
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