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18.03.2010
Zukunft des ländlichen Raums ist Chefsache
Die Staatsregierung tut alles, um den ländlichen Regionen gute Zukunftschancen zu sichern. Das bekräftigte Ministerpräsident Horst Seehofer bei einem Kongress zur Bevölkerungsentwicklung in Oberfranken. "In Bayern gehen wir das Thema offensiv an. Bei uns gilt: agieren statt reagieren und Prävention statt späterer Reparatur", unterstrich der Ministerpräsident in seiner Rede.
Politik muss auf demografischen Wandel eingehen
Im ländlichen Raum werde die Bevölkerung bis 2028 um zwei Prozent abnehmen, während sie in den Verdichtungsräumen um fast fünf Prozent zunehme, erläuterte Seehofer. Gleichzeitig steige der Anteil der über 65-jährigen an. Folglich müsse die Politik Antworten geben wie mit einem sinkenden Arbeitskräftepotenzial, einer steigenden Nachfrage nach Senioreneinrichtungen oder Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme umgegangen werden kann.
Ziele sind gesteckt
Seehofers Ziele: Ein qualitativ hochwertiges und differenziertes Bildungsangebot zu Verfügung stellen, die Gesundheitsversorgung auf hohem und gleichem Niveau wie in Ballungsräumen halten und starke Akzente durch die Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik setzen.
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