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Pressemeldung

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23.01.2012

Langhans verhöhnt die deutsche Bevölkerung

Die stv. CSU-Generalsekretärin und Vorsitzende des CSU-Netzrates und des Arbeitskreises für Netzpolitik (CSUnet) Dorothee Bär, MdB zur Äußerung Rainer Langhans‘, er denke über eine Kandidatur als Bundespräsident nach:
"Würde es hier nicht um das Staatsoberhaupt dieses Landes gehen, könnte man die Meldung als Faschingsklamauk abtun. Es handelt sich hier aber nicht um den Orden wider den tierischen Ernst, sondern um das Amt des Bundespräsidenten. Daher finde ich die Pläne von Rainer Langhans nur mäßig amüsant – abgesehen davon, dass die nächste Bundespräsidentenwahl erst im Jahre 2015 ansteht. Ich finde es gelinde gesagt befremdlich, wenn jemand vom Dschungelcamp den direkten Weg ins Schloss Bellevue anstrebt. Dass jemand aber an der Spitze eines Staates stehen möchte, den er einmal aktiv in der außenparlamentarischen Opposition (APO) abgelehnt hatte, kann ich schlichtweg nicht akzeptieren. Dass jemand dieses Land repräsentieren möchte, der zum einen tief im Gedankengut der 68er verwurzelt, und zum anderen immer wieder durch äußerst bedenkliche Aussagen zum Faschismus aufgefallen ist, ist nicht hinnehmbar.
Ich empfinde übrigens einen mehr als faden Beigeschmack, wenn die Piraten nun überlegen, wie und ob Sie den Dschungel-Opa unterstützen können. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn ein konservativer Politiker seinen Hut in den Ring geworfen, und unmittelbar davor 20.000 Euro an seine Unterstützerorganisation überwiesen hätte.
Ehe ein APO-Anhänger wie Langhans das Erbe von Ehrenmännern wie Richard von Weizäcker oder Roman Herzog antritt, gehe ich in den australischen Dschungel."

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