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370.000 Euro Bundesmittel aus ESF-Bundesprogramm

Bund unterstützt Jobcenter Erding beim Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit

Erding/Berlin.  Das Jobcenter Erding erhält in der Förderperiode 2015 bis 2020 377.000 Euro an Bundesmitteln aus dem ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit.  Dies teilt Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz mit.  

Das Programm hat zum Ziel, arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose ohne bzw. ohne verwertbaren Berufsabschluss bei der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie des Bundes. Das Jobcenter Erding beteiligt sich seit 1. Juli 2015 an dem ESF-Bundesprogramm.  

Ein  Betriebsakquisiteur  im Jobcenter versucht,  gezielt Arbeitgeber für die Einstellung von arbeitsmarktfernen langzeitarbeitslosen Frauen und Männern anzusprechen und zu gewinnen. Nach Aufnahme einer Beschäftigung werden die Programmteilnehmenden  im Rahmen eines Coachings intensiv betreut, um die Beschäftigungsverhältnisse  auf diese Weise zu stabilisieren.  Darüber  hinaus  können Arbeitgeber  degressiv ausgestaltete Lohnkostenzuschüsse erhalten.  Bei Bedarf können zusätzlich auch arbeitsplatzbezogene berufliche Qualifizierungen sowie Qualifizierungen zur Verbesserung  von zentralen Grundkompetenzen gefördert werden.

 „Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in unserer Region ist gut. Gerade bei niedriger Arbeitslosigkeit ist  es jedoch  für Langzeitarbeitslose oft besonders schwierig, den Anschluss an den Arbeitsmarkt wieder zu finden. Das ESF-Bundesprogramm leistet einen wichtigen  Beitrag,  um das Jobcenter Erding bei der Integration  dieser Gruppe  in den  Arbeitsmarkt zusätzlich zu unterstützen“, so Andreas Lenz abschließend.