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Diffamierungen sofort einstellen

„Bauernregeln“-Kampagne des Bundesumweltministeriums

 

MdB Lenz: Ministerin Hendricks muss Diffamierung der bäuerlichen Landwirtschaft sofort einstellen!

Erding/Ebersberg/Berlin. „Mit Spaß oder sachlicher Kritik hat die Kampagne ‚Gut zur Umwelt. Gesund für alle‘ des SPD-geführten Bundesumweltministeriums nichts mehr zu tun“, kritisiert Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz.

Die Kampagne von Bundesministerin Barbara Hendricks formuliere so genannte neue Bauernregeln und verunglimpfe damit einen ganzen Berufsstand. „Es wird suggeriert, die Landwirtschaft handle grundsätzlich zum

Schaden für Mensch und Umwelt. Hendricks diffamiert mit ihrer Kampagne die gesamte Landwirtschaft“, so Lenz.

Es sei eine absolute Frechheit, dass für diese Kampagne mehr als 1,6 Millionen Euro ausgegeben würden. Letztlich werde hier Steuergeld für Wahlkampfzwecke missbraucht.

MdB Lenz: „Mich haben bereits zahlreiche Briefe, E-Mails und Anrufe von Landwirten aus der Region erreicht. Eine Bäuerin war am Telefon den Tränen nahe, weil sie unter schwierigen Umständen täglich hart arbeitet und sich nun pauschal verunglimpft sieht.“ Viele Landwirte fragen sich: „Für was macht man eigentlich die täglich harte Arbeit, wenn das dann so gewürdigt wird?“

Dabei stellt eine funktionierende Landwirtschaft einen wichtigen Pfeiler für die weitere positive Entwicklung des ländlichen Raums dar. Die Landwirtschaft versorgt uns mit hochwertigen und sicheren Lebensmitteln, kümmert sich um die Pflege der Kulturlandschaft und ist das soziale Rückgrat des ländlichen Raums. Darüber hinaus hat die Landwirtschaft auch den Klima- und Umweltschutz als Zukunftsaufgabe längst angenommen.

Auch wenn die Aktion nun wohl gestoppt werden soll, hat sich die Umweltministerin nach wie vor nicht von der Aktion distanziert. Das Bundesumweltministerium spricht sogar nach wie vor von einer erfolgreichen Aktion. „Es wäre notwendig gewesen die Kampagne öffentlich als Fehler zu bezeichnen und sich klar bei den Bäuerinnen und Bauern zu entschuldigen“, so Lenz abschließend.