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Integrierte Rettungsleitstelle

Kreisbrandinspektion Ebersberg besucht ILS

 
sitzend: Simon Keilhofer (stv. Schichtführer ILS); stehend von links nach rechts: Markus Frantz (Kreisbrandinspektor), Andreas Heiß (Kreisbrandrat), Andreas Garhammer (Kommandant FFW Neufarn), Peter Gunszt (stv. Kommandant FFW Parsdorf-Hergolding), Dr. Andreas Lenz, MdB, Günter Bielmeier (Kommandant FFW Weißenfeld), Markus Föstl (stv. Kommandant FFW Neufarn)

Kreisbrandinspektion Ebersberg gemeinsam mit Andreas Lenz zu Besuch in Integrierter Rettungsleitstelle Erding  

Erding/Ebersberg. Gemeinsam mit der Kreisbrandinspektion Ebersberg besichtigte der Wahlkreisabgeordnete Andreas Lenz die Integrierte Rettungsleitstelle in Erding (ILS).

  Hier gehen seit 31. März 2009 alle Notrufe aus den Landkreisen Freising, Erding und Ebersberg an Feuerwehr und Rettungsdienst zentral ein. Lenz zeigte sich beeindruckt vom Können der Mitarbeiter in der Leitstelle: „An diesem Arbeitsplatz zählt Wissen, Erfahrung und vor allem die Ruhe, um den Anrufer zielgenau die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.“

  Knapp 60.000 Notrufe gehen jährlich in der Leitstelle ein. Hinzu kommen weitere 7.000 Anrufe für Hilfsanfragen und Informationseinsätze. 25 Disponenten vergeben in 12-Stunden-Schichten 365 Tage im Jahr die Einsätze in die 11 Rettungswachen und 198 Feuerwehrstandorte in den drei Landkreisen.

  Lenz: „Die fortschreitende Digitalisierung ist gerade im Rettungswesen ersichtlich. Der Disponent in der Integrierten Leitstelle kann aufgrund modernster Informations- und Kommunikationstechnik,  diejenigen Einsatzkräfte zu einem medizinischen Notfall oder Brand schicken, die am schnellsten vor Ort sind und am besten helfen können.“

  Die Landkreise Ebersberg, Erding, Freising sind seit 1977 zu einem Zweckverband zusammengeschlossen, der die Verwaltung auf Grundlage des Feuerwehrgesetzes übernimmt. Durch die Gründung des Rettungszweckverbands sind alle drei Landkreise an der Leitstelle beteiligt.

  Die Betriebskosten werden zu 75 Prozent von den Krankenkassen getragen, die verbleibenden 25 Prozent teilen sich die Landkreise Freising, Erding und Ebersberg.   Lenz abschließend: „Es ist besonders gut, wenn die Einsatzkräfte, wie in diesem Fall die Vertreter der Feuerwehr, selbst die Gelegenheit haben, mit der Leitstelle ins Gespräch zu kommen. Das zahlt sich im Ernstfall doppelt aus.“