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Verkehrssicherheit am Radweg

Behelfsbrücke beim Camp Shelterschleife

Dr. Thomas Bauer
 

Der CSU-Kreisverband Erding hat auf seiner jüngsten Kreisvorstandsitzung die Forderung beschlossen, dass die Behelfsbrücke an der B 388 am östlichen Ortsende von Erding wieder abgebaut werden soll.

Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Martin Bayerstorfer sagte, die Situation im Asylwarteraum „Camp Shelterschleife“ habe sich deutlich entspannt. Daher sei die Querungshilfe nicht mehr nötig. Er sei von Anfang an skeptisch gewesen, ob man eine so aufwändige Infrastruktur hätte schaffen müssen. Nun sei aber klar, dass das Bauwerk nicht mehr notwendig sei.

Zudem führt Bayerstorfer auch Gründe der Verkehrssicherheit an: Die Behelfsbrücke sei mitten auf dem Radweg errichtet worden. Die Betonblocks stellten ein riskantes Hindernis für Radfahrer dar und engten die Fahrbahn gefährlich ein. Für einen Radweg seien 2,50 Meter Breite vorgeschrieben, an manchen Stellen an der Brücke seien es aber nur noch 90 Zentimeter. Vor allem bei Gegenverkehr oder der Begegnung zwischen Radfahrern und Kinderwägen könne es dabei zu gefährlichen Situationen kommen. Damit soll nun Schluss sein: Die CSU fordert die Verantwortlichen auf, sich für die Erdinger Forderung einzusetzen. Zuständig ist der Bund, da es sich um eine Bundesstraße handelt. Andreas Lenz hat sich der Forderung bereits angeschlossen und unterstützt die Erdinger Bemühungen um einen Rückbau der Brücke.

Damit wollen Lenz und die Erdinger CSU auch dem Radfahrerclub ADFC entgegenkommen, der die Baumaßnahme ebenfalls heftig kritisiert hat.