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27. November 2013

CSU-Fraktion fordert sofortigen Baustopp im Grundigpark

 

„Die CSU-Fraktion fordert einen sofortigen Baustopp im Grundigpark“,

betont Fraktionsvorsitzender Dietmar Helm. „Bei der Sitzung des Umweltausschusses am 21. November 2013 wurden wir mit den „versehentlichen“ Baumfällungen in bisher nicht gekanntem Ausmaß konfrontiert. Die Erklärungsversuche waren mehr als dürftig und es blieben viele Fragen offen“, ärgert sich Helm. Es falle schwer, an ein Versehen des Bauträgers zu glauben. Schließlich gehe aus den neuen Plänen hervor, dass genau auf diesen Flächen Gebäude entstehen sollen. „Nach den Erfahrungen, die wir in letzter Zeit mit Bauträgern machen durften, hat dieser Vorfall leider eine ganz neue Dimension erreicht“, so Helm weiter. Es könne nicht sein, dass ein Bauträger einfach 75 geschützte Bäume fälle. „Dieser Vorfall muss entsprechend geprüft, offene Fragen geklärt werden und es müssen in jedem Fall Konsequenzen gezogen werden, die dem Ausmaß des Schadens gerecht werden.“

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Jung hat die CSU-Fraktion deshalb einen sofortigen Baustopp gefordert. „Bevor hier weiter gebaut werden darf, verlangen wir eine lückenlose Aufklärung darüber, wie es zu der ungenehmigten Fällung kam, wer gefällt hat und in welchem Zeitraum.“ Die Fraktion will aber auch wissen, wie eine Bebauung auf diesen Flächen geplant werden konnte, warum diese Planungen vom genehmigten Bebauungsplan abweichen, wer davon wusste und wer das so genehmigt hat.

„Es ist bereits mehrfach zu ungenehmigten Fällungen von Bäumen gekommen. Dieser Baumfrevel aus rein kommerziellen Gründen muss ein Ende haben“, so Helm. „OB Jung, der sich bei seiner ersten Kandidatur als „Retter des Stadtwaldes“ profiliert hatte, sollte sich hier unserer Forderung nach konkreten Maßnahmen anschließen“, findet Helm. Die Schaffung einer neuen Stelle „Ökologische Bauaufsicht“ sei ein Schritt in die richtige Richtung. „Diese Aufsicht wird aber nur dann Wirkung zeigen können, wenn die fachlich fundierten Entscheidungen der Verwaltung Bestand haben.“