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Fürther CSU: „Durch die Politik

von Oberbürgermeister Jung findet kein Schuldenabbau statt!“

Die Fürther CSU-Fraktion ist in der letzten Stadtratssitzung den Auflagen der Regierung von Mittelfranken zur Haushaltssatzung beigetreten, weist aber darauf hin, dass die Finanzlage der Stadt keinesfalls entspannt ist oder gar ein Schuldenabbau stattfindet.


„Vielmehr wird im Schreiben der Regierung nochmals deutlich, dass durch die Politik von Oberbürgermeister Thomas Jung der gesamtstädtische Schuldenstand überdurchschnittlich hoch ist: Er beträgt 2.107 Euro pro Einwohner, der Durchschnittsschuldenstand der 25 kreisfreien Städte liegt dagegen bei nur 1.457 Euro pro Einwohner“, betonen Fraktionsvorsitzender Dr. Joachim Schmidt und seine Stadtratskollegin Dr. Andrea Heilmaier. Der Schuldenstand der Stadt (einschließlich ihrer Sondervermögen) beträgt zum Stand 1. Januar 2012 ca. 347,4 Millionen Euro und zum Stand 31. Dezember 2013 402,9 Millionen Euro. So gehe bei diesen Bedingungen auch die Regierung von Mittelfranken davon aus, dass selbst bei Beibehaltung des strikten Sparkurses nur mittelfristig ein Abbau von Schulden überhaupt erreicht werden kann. „Den Aussagen der Stadtspitze kann man das in dieser Deutlichkeit kaum entnehmen“, so Schmidt und Heilmaier weiter.