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Fürther CSU fordert

Keine populistische Lösung für die Sanierung des Stadelner Hallenbades

Fürther CSU fordert: „Alternativen für die mittel- und langfristig wirtschaftlichste Lösung prüfen“


Das Stadelner Hallenbad gewährleistet bislang mit dem Hallenbad am Scherbsgraben die Durchführung des Schwimmunterrichts an Fürther Schulen. Das Problem: Die Decke des Stadelner Hallenbades muss laut einem Gutachten der Landesgewerbe-anstalt in spätestens fünf Jahren komplett saniert werden. „Auch bei der Lüftung, der Technik sowie der Glasfassade wird man auf kurz oder lang um eine Erneuerung nicht herumkommen“, sind sich CSU-Kreisvorsitzender Michael Au und Fraktionschef Dr. Joachim Schmidt sicher. Das 1973 (ohne Wärmedämmung!) in Betrieb gegangene Bad beschert ein jährliches Defizit von über 300.000 Euro. Rund 1,3 Millionen müssten allein für die Sanierung der Decke und der Lüftung veranschlagt werden.

Ein Antrag der SPD in der Stadtratssitzung Ende Oktober, demzufolge die Verwaltung beauftragt werden sollte, ein Konzept zur kostengünstigen Erhaltung des Stadelner Hallenbads zu erstellen, fand zunächst einhellige Zustimmung. Brisant und kontrovers wurde es, als Oberbürgermeister Jung die Abstimmung völlig überraschend zur sofortigen Grundsatzentscheidung über „Ja oder Nein" des Fortbestands des Bades machte.

Ohne Konzept! Ohne detaillierte Kostenschätzung! Und ohne Überprüfung etwaiger Alternativen!

„Mit dem jetzigen Beschluss bzw. der populistischen Ankündigung, das Bad zu erhalten“, so stellvertretender Fraktionsvorsitzender Dr. Tobias Wagner, „will sich OB Jung nur über den Wahltermin 2014 retten.“ Das Skandalöse: Bisher liegen dem Stadtrat keinerlei Informationen vor, woher das Geld kommen soll.

Fraktionschef Schmidt und sein Stellvertreter Wagner betonen: „Auch wir wollen den Vereins- und Schulschwimmsport sichern. Wir wollen jedoch keine teure Flickschusterei, sondern die langfristig wirtschaftlichste sowie eine energetisch saubere Lösung. Dies beinhaltet auch die vorherige Überprüfung, inwieweit die Sanierung einer als Schulschwimmbad anerkannten Einrichtung förderfähig ist!“