Meldung

Zum Überblick

Neujahrsempfang der Fürther CSU

Über 400 Gäste beim Neujahrsempfang der Fürther CSU

 
v. l. n. r. Parl. Staatssekretär Christian Schmidt MdB. Petra Guttenberger MdL, Innenminister Joachim Herrmann, Dietmar Helm, Oberbürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender,Bezirksrat Michael Maderer, Kreisvorsitzender Michael Au.

Über 400 Gäste beim Neujahrsempfang der Fürther CSU

Festredner Innenminister Joachim Herrmann: „Wir schaffen Zukunft!“

Die Fürther CSU hat Innenminister Joachim Herrmann zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang am Donnerstag, den 23. Januar 2014, im AUDI Zentrum Fürth Graf begrüßt. Über 400 Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft waren gekommen. Nach der Eröffnung des Abends durch Michael Au, Kreisvorsitzenden der Fürther CSU, Grußworten des Hausherrn Wilhelm Graf und Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär und Fürther Bundestagsabgeordneter, sprach Festredner Innenminister Joachim Herrmann über die in diesem Jahr anstehenden Herausforderungen und wünschte der Fürther CSU viel Erfolg bei den anstehenden Wahlkämpfen.

Wichtig sei es die Kommunen auch künftig zu unterstützen und zu stärken, denn „unsere Kommunen, Städte und Gemeinden stehen für Bürgernähe, Transparenz, Selbstverantwortung und soziales Miteinander“, betonte Herrmann. „Deshalb haben wir den kommunalen Finanzausgleich finanziell besser ausgestattet.“ So solle z.B. Fürth nun Schlüsselzuweisungen in Höhe von 44,5 Millionen Euro bekommen.

„Wir stehen auch für solide Finanzen. Unsere Steuereinnahmen sind gut, seit 2006 hat Bayern einen ausgeglichenen Haushalt, bis 2030 wollen wir schuldenfrei sein.“ Das sei das Ergebnis eines klugen politischen Kurses und der harten Arbeit der Menschen in Bayern. „Es kann aber nicht sein, dass aufgrund dieser guten Steuereinnahmen, Bayern über die Hälfte in den Länderfinanzausgleich zahlt und sich Länder wie Berlin gemütlich in der Nehmerrolle einrichten. Deshalb fordern wir eine faire Neuregelung“, so der Innenminister weiter.

„Und wir werden weiterhin gute und sichere Arbeitsplätze schaffen, denn so viele Menschen wie möglich, sollen von eigener Hände Arbeit leben können“, betonte Herrmann. Der Freistaat stehe sehr gut da, denn derzeit liege die Arbeitslosenquote bei 3,7 Prozent. Damit sei Bayern Spitzenregion und das solle so bleiben. „Wir schaffen und gestalten Zukunft!“

Ins gleiche Horn stieß Oberbürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender Dietmar Helm. „Mein Stadtratsteam und ich wollen Fürths Zukunft gestalten. Wahltaktisches Schielen auf kurzfristige Effekthascherei gehört mit uns der Vergangenheit an“, stellte Helm mit einem Seitenhieb auf die Politik von Oberbürgermeister Jung und der SPD klar. „Wir stehen für eine sachliche, konsequente und zielgerichtete Politik aus einem Guss.“

„Ein großer Schritt für Fürth war der Baubeginn der sog. „Neuen Mitte“. Es war der Startschuss für eine bessere Entwicklung der Innenstadt und hin zu einer Einkaufsstadt Fürth“, so Helm. Es müsse aber weit mehr getan werden. „Wir wollen ein angenehmes, entspannendes Ambiente schaffen, in dem man gerne einkaufen geht, in dem man gut einkaufen kann und in dem sich die Kunden wohl fühlen.“ Dazu gehörten das kostenlose Parken in der ersten Stunde genauso wie die Erarbeitung eines längst überfälligen Nahverkehrsplans für Fürth. „Wir wollen mit öffentlichen Verkehrsmitteln das neu entstehende Kinocenter in der Gebhardtstraße, das Marktkaufareal mit der „Neuen Mitte“ und der Fußgängerzone sowie mit der Gustavstraße verbinden. In vielen Städten fahren Citybusse oder Bahnen. Wir sehen darin eine zu prüfende Option.“

Was das Thema „Verkehr“ betreffe, „wollen wir die Voraussetzungen für ein harmonisches Nebeneinander und Miteinander von Fußgänger, Radfahrer, Auto und ÖPNV schaffen. Untrennbar zusammen gehören für uns dabei der Naturschutz und die Rücksicht auf die Wohnbevölkerung, beispielsweise durch Lärmschutz“, betonte der Oberbürgermeisterkandidat.

Herzensangelegenheit sei für Helm die Stärkung des Ehrenamtes. „Dafür werde ich z.B. die Ehrenamtskarte als Anerkennung für die selbstlose Arbeit einführen. Mit ihr erhalten Ehrenamtliche an vielen Akzeptanzstellen in ganz Bayern Vergünstigungen.“

Und auch der Neubau der Wache der Berufsfeuerwehr müsse endlich vorangebracht werden. „Vor 12 Jahren waren wir in Fürth schon einmal sehr nahe dran an der neuen Feuerwache. Leider wurde diese Chance leichtfertig vertan“, so Helm. „Für uns ist die neue Feuerwache, und damit die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, ein Projekt, das sofort angegangen werden muss und wird.“

Helm sei sich sicher, mit seinem Stadtratsteam und ihrem Gesamtkonzept PLAN!FÜRTH werde die CSU die aktuellen Herausforderungen in Fürth ganzheitlich angehen und meistern.

Am Ende der Reden dankte Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger allen Beteiligten für ihr Kommen und überreichte Innenminister Herrmann und Hausherrn Wilhelm Graf ein Geschenk. Wilhelm Graf Sen. freute sich über die Ehrenraute in Silber, die er von Innenminister Herrmann und Kreisvorsitzendem Michael Au für seine herausragenden Verdienste für die CSU entgegen nahm.