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Politischer Aschermittwoch der Fürther CSU

Deutliche Worte von Oberbürgermeisterkandidat Dietmar Helm:

 
Dietmar Helm, „Wir werden es besser machen!“

„Wir werden es besser machen!“

 

Beim traditionellen Politischen Aschermittwoch der Fürther CSU im Stadtwappen hat Oberbürgermeisterkandidat Dietmar Helm deutliche Worte gefunden: „Es ist an der Zeit Oberbürgermeister Jung abzulösen. Die Kritik an seiner Amtsführung nimmt immer mehr zu und wird inzwischen auch sehr offen ausgesprochen“, so Helm. Ihn persönlich wundere das nicht. „Wie oft lesen wir in der Zeitung, was Oberbürgermeister Jung alles auf die Beine gestellt hat? Wenn wir aber seine Bilanz ansehen, hat er in den letzten Jahren keines seiner so groß angekündigten Projekte abgeschlossen“, stellt Helm klar und nennt Beispiele:

„Die Wiederbelebung des City Centers? – Fehlanzeige! Ein attraktiver Ladenmix für alle Bedürfnisse? – Fehlanzeige!“ Vor zwölf Jahren sei Jung mit dem Versprechen angetreten, sich ZEITNAH für den Bau eines Innenstadtkaufhauses einzusetzen. Erst Ende 2013 wurde mit den Arbeiten für die „Neue Mitte“ begonnen. Und fertig sei sie noch lange nicht. „Eine tolle Leistung“, findet Helm. Auch beim Bau der MTV-Turnhalle gehe es nicht voran. „Seit Herbst 2012 gibt es die Baustelle, mehr als der Rohbau ist aber noch nicht vorhanden. In der gleichen Zeit bauen andere ein komplettes Möbelhaus samt Autobahnanschluss.“

Besonders ärgert Fraktionsvorsitzenden Dietmar Helm aber die mittlerweile zwölf Jahre andauernde Hängepartie beim Bau einer neuen Feuerwache für die Berufsfeuerwehr. „Im verbrauchten Gebäude, das seit 1905 steht, müssen unsere Feuerwehrler unter extrem schwierigen Bedingungen 365 Tage im Jahr Dienst tun“, so Helm.

Diese Menschen, die sich zum Schutz der Fürther Bevölkerung einsetzen, hätten es verdient, unter besseren Bedingungen zu arbeiten. „Deshalb sind für uns die neue Feuerwache und damit die Sicherheit unserer Bürger ein Projekt, das keinen Aufschub mehr duldet.“

2002 ein weiteres Versprechen von Jung: „Er und die SPD wollten die städtischen Finanzen sanieren. Vor der letzten Wahl lautete Jungs Botschaft dann „Keine Netto-Neuverschuldung“, „Beginn des Schuldenabbaus“. Wenn ich Bilanz ziehe, war seine letzte Amtszeit aber geprägt von Haushaltslöchern, Sparrunden und null Gestaltungsspielraum“, so Fraktionschef Helm. Der Schuldenberg der Stadt Fürth sei bis vor zwei Jahren stetig gewachsen. „Seitdem haben wir im „Kernhaushalt“ keine Netto- Neuverschuldung. Doch was bedeutet „Kernhaushalt“? Doch nur, dass es noch weitere, andere „Haushalte“ gibt. Und bei denen sieht es längst nicht so rosig aus, wie es uns Jung und die SPD-Mehrheit weismachen wollen. Es bringt uns nicht wirklich voran, wenn wir im Kernhaushalt ohne neue Kredite auskommen, während unsere „Töchter“ wie z.B. die infra diese für uns aufnehmen müssen“, findet Helm und betont: „Wir werden es besser machen!“ Die CSU werde sich für die Transparenz aller städtischen Haushalte einschließlich der Tochterbetriebe einsetzen und damit eine solide Planungsgrundlage für Zukunftsinvestitionen schaffen.

„Es gibt noch vieles, was wir in Fürth und für Fürth verbessern können. „Genau deshalb haben wir ein Gesamtkonzept, unseren PLAN!FÜRTH entwickelt, mit dem wir die aktuellen Herausforderungen ganzheitlich angehen.“ Helm zeigt sich überzeugt: „Wir schaffen das, denn wir stehen für eine sachliche, konsequente und zielgerichtete Politik aus einem Guss. Wahltaktisches Schielen auf kurzfristige Effekthascherei gehört mit uns der Vergangenheit an.“