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Podiumsdiskussion

„Flaggschiff der Bildungspolitik“

 
Auf dem Foto v.l.n.r.: Herbert Schreiber, Schulleiter des Gymnasiums Stein, Björn-Hendrik Otte, Kreisvorsitzender der Jungen Union Fürth-Stadt, Petra Guttenberger MdL, Staatssekretär Georg Eisenreich, Iris Ronge, Vorsitzende des Elternbeirates am Helene-Lange-Gymnasium, Kreisvorsitzender Dr. Michael Au.

Bildungsstaatssekretär Eisenreich diskutiert mit Politikern, Eltern, Lehrern und Schülern über Weiterentwicklung des Gymnasiums

„Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums – Wo geht die Reise hin?“ Das war das Thema der Podiumsdiskussion, zu der die Fürther CSU Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich eingeladen hatte. Auf dem Podium saßen neben ihm Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger, Herbert Schreiber, Schulleiter des Gymnasiums Stein, Iris Ronge, Vorsitzende des Elternbeirates am Helene-Lange-Gymnasium, sowie Björn-Hendrik Otte, Kreisvorsitzender der Jungen Union Fürth-Stadt und Gymnasiast am Heinrich-Schliemann Gymnasium. Moderiert wurde die Diskussion, die im Hotel Pyramide stattfand, von Kreisvorsitzendem Dr. Michael Au.

„Das Gymnasium ist das Flaggschiff der Bildungspolitik. Damit das so bleibt, muss es sich weiterentwickeln können“, betonte Eisenreich vor zahlreichen interessierten Gästen. JU-Kreisvorsitzender Björn-Hendrik Otte machte deutlich, dass er von einer  Rückkehr zum G9 nichts hält, sprach sich aber für eine Lehrplanreform aus. Aus seiner Sicht sollten die Gymnasiasten mehr Gestaltungsspielraum für die Fächerwahl in der Oberstufe erhalten.

Neben den Gegensätzen von G8 und G9 stand auch das Pilotprojekt „Mittelstufe Plus“ im Mittelpunkt der Diskussion. Bei dem 2-jährigen Projekt sollen Schülerinnen und Schüler mit dem entsprechenden pädagogischen Bedarf mehr Lernzeit ermöglicht bekommen. Sie können also selbst entscheiden, ob sie die Mittelstufe in drei oder vier Jahren absolvieren wollen. „Die „Mittelstufe Plus“ ist unsere Antwort auf die wachsende Heterogenität der Schülerschaft“, erklärte Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger. „Die Schülerinnen und Schüler erfahren eine deutliche Entlastung bei den Wochenstunden und in der Anzahl der Fächer. Zusätzlich erhalten sie eine zusätzliche Förderung in den Kernfächern.“ In Fürth werde das Hardenberg Gymnasium am Pilotverfahren teilnehmen.

„Die CSU nimmt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst“, betonte Kreisvorsitzender Dr. Michael Au. „Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen sehen auch wir eine pädagogische Notwendigkeit für die Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums.“