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Pressemitteilung

Fürther CSU-Fraktion reklamiert Straßenbenennung „Futuriastraße“

 

Nachprüfung im Stadtrat gefordert – Straßennamen nicht nach Firmenprodukten benennen

Die CSU-Fraktion reklamiert den Beschluss des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses vom 19. Mai 2014 „Straßenbenennung „Futuriastraße" im Gewerbepark Süd/Bauabschnitt IV“ und fordert eine Nachprüfung in der nächsten Stadtratssitzung. „Wir haben die Reklamation, die von 30 Prozent der Stadtratsmitglieder unterschrieben wurde, initiiert und werden dabei von GRÜNEN und FDP unterstützt“, berichtet Fraktionsvorsitzender Dietmar Helm.

„Es kann nicht sein, dass sich die SPD nach Gutsherrenart über die gängige Praxis über Straßennamen im Ältestenrat und dann im Stadtrat zu beschließen hinwegsetzt und stattdessen im Wirtschaftsausschuss entscheidet, nur weil dies von einem Unternehmer mit finanziellem Hintergrund beantragt wird“, betont Helm. „Noch dazu handelt es sich beim beantragten Namen „Futuria“ um ein Produkt einer Firma und nicht wie in deren Antrag aufgeführt, um ein „Kunstwort“.“

Da stellten sich doch die Fragen, ob Oberbürgermeister Jung davon gewusst, ob die Firma absichtlich über den Namen und damit die Stadträte getäuscht habe?

„Noch nie wurde der Produktname einer Firma als Straßenname vergeben. Und dabei soll es auch bleiben“, findet Helm. „Wir glauben nicht, dass die Fürtherinnen und Fürther Straßen mit Produktnamen haben wollen.“ Straßennamen sollten weiterhin verdienten Bürgern, Unternehmern oder Firmengründern vorbehalten bleiben.“

Deshalb will die CSU den Vorgang in der nächsten Stadtratssitzung vom gesamten Stadtrat noch einmal prüfen lassen, damit die gängige Praxis der Straßenbenennung erhalten bleibt.