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Jeder kann „Bienen-Füttern

 

Bundesminister Schmidt stellt bienenfreundliche Pflanzen vor!

Der Bundeslandwirtschaftsminister und Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt hat sich am Freitag über die Umsetzung der Initiative „Bienen-Füttern“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert.

Beim Besuch eines Gartenbaucenters in Fürth betonte Schmidt: „Wir brauchen mehr bienenfreundliche Pflanzen in unseren Gärten und auf den Balkonen. Hier kann jeder etwas tun für den Schutz der Bienen. Bienen sind unentbehrlich für den Erhalt des
ökologischen Gleichgewichts und eminent wichtig für die Wirtschaftskraft gerade im ländlichen Raum.“ Nicht nur die Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner seien gefordert. „Ich appelliere besonders auch an die Landwirtschaft und an Kommunen, auf ihren Grünflächen für mehr bienenfreundliche Pflanzen zu sorgen. Wir müssen dahin kommen, dass Grünflächen immer auch mit Blick auf den Bienenschutz geplant werden.“

Der Minister hatte die Initiative am 15. April 2014 gestartet. Er begrüßte, dass sich mittlerweile auch die regionalen Gartencenter an der Initiative beteiligen. „Bienen brauchen vom Frühjahr bis zum Herbst Pflanzen mit Blüten. Einen Großteil davon können unsere Gärtnerinnen und Gärtner bereitstellen. Ihre bienenfreundlichen Pflanzen müssen von den Kunden aber auch erkannt werden.“

Die Initiative geht neue Wege, indem sie verschiedene Partner zusammenbringt, die für mehr Bienenschutz in Deutschland sorgen: der Handel wird vertreten vom Verband Deutscher Garten-Center e.V. (VDG), die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) kümmert sich um das ökologische Gleichgewicht und Gartenkultur in Deutschland, der Deutsche Imkerbund e.V. bringt die Perspektive von zehntausenden Imkern ein. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom LAVES – Institut für Bienenkunde Celle sowie Expertinnen und Experten des Bundesministeriums.

Bundesminister Schmidt präsentierte ebenfalls die vollständig überarbeitete Bienen-App des BMEL. „Mit dieser App kann der Pflanzenfreund noch leichter erkennen, welche Pflanzen gute Nahrung für Bienen sind. Ich finde es besonders gelungen, was man mit dieser App alles über Bienen lernen kann", so Schmidt. Die App bietet ein Lexikon mit über 100 Pflanzen und Pflegetipps und klärt über Bienen, Hummeln und Co. auf. Nutzer können ihr Wissen mit einem Quiz testen oder über die Fotofunktion „Bee my friend“ -Grüße verschicken und neue Bienenfreunde gewinnen.

Bei dem Treffen erörterte der Bundesminister dem Vorstand des Verbandes Deutscher Garten Center (VDG), Michael Radloff, und dem Geschäftsführer des Verbandes, Peter Botz, darüber hinaus auch Exportfragen. Deutschland ist mit geschätzt rund 66
Milliarden Euro Agrarexport im Jahre 2013 schon seit Jahren der drittgrößte Agrarexporteur weltweit. „Sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Agrar- und Lebensmitteltechnik gilt: Made in Germany steht für Innovation, Qualität und Sicherheit“, so Schmidt.

In den letzten Jahren ist ein stark zunehmendes Interesse am Export von Pflanzen und pflanzlichen Produkten zu beobachten. Neben bestehenden Handelsströmen rücken
Märkte in Asien, Nord- und Südamerika in den Fokus. Russland ist seit vielen Jahren ein wichtiger Exportmarkt. Das Exportvolumen weltweit liegt derzeit bei insgesamt
ca. 10 Milliarden Euro.