Meldung

Zum Überblick

Über 400 Gäste beim CSU-Neujahrsempfang

Dr. Thomas Goppel zu Gast bei Fürther CSU

 
v.l.n.r.: Stadträtin Angelika Ledenko, stellv. Kreisvorsitzende, Bezirksrat Michael Maderer, Landrat Matthias Dießl, Dr. Thomas Goppel MdL, Landesvorsitzender der Senioren-Union, Bundesminister Christian Schmidt MdB, Petra Guttenberger MdL, Dr. Michael Au, CSU-Kreisvorsitzender, Hausherr Wilhelm Graf jun., und Uwe Feser.

Bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang konnte die Fürther CSU mit Dr. Thomas Goppel wieder einen hochrangigen Repräsentanten der CSU begrüßen: Das dienstälteste Mitglied des Bayerischen Landtags ist aktuell Landesvorsitzender der Senioren-Union und war früher CSU-Generalsekretär und Staatsminister in verschiedenen Ressorts. Weit mehr als 400 Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft waren ins Autozentrum Fürth Graf gekommen, um den prominenten Festredner zu hören.

Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger und Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Dietmar Helm dankten dem Hausherrn Wilhelm Graf, den Rednern, Helfern und Akteuren für deren Einsatz, ohne den der Empfang und damit der intensive Gedankenaustausch nicht realisierbar wäre. Nach der Eröffnung des Abends durch den Kreisvorsitzenden der Fürther CSU, Dr. Michael Au, Grußworten von Bundesminister und Wahlkreisabgeordneten Christian Schmidt und Hausherrn Wilhelm Graf, sprach Goppel unter anderem auch das aktuelle Thema der Flüchtlingsproblematik an. Richtungsweisend und nachdenklich zugleich riefen er wie alle anderen Redner zur Besinnung auf die Errungenschaften unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung auf.

„Bevor wir über den Zustrom von Flüchtlingen klagen, sollten wir uns klarmachen, weshalb Deutschland so ein begehrtes Ziel ist. Es sind die Prinzipien unseres Rechtsstaates, die jene Sicherheit und Freiheit erst ermöglicht haben, die jetzt für Flüchtlinge so anziehend sind“, so Dr. Thomas Goppel.

Vor dem Hochstilisieren der Probleme mit Flüchtlingen warnte auch Christian Schmidt, Bundeslandwirtschaftsminister und heimischer Bundestagsabgeordneter. „Wir müssen Recht und Gesetz zur Geltung kommen lassen.“ Schmidt plädierte für eine wirksamere Hilfe der Menschen in den Flüchtlingslagern und eine entschiedenere Bekämpfung der Fluchtursachen.

Die CSU stehe für eine Politik der Vernunft. „Schon seit vielen Monaten haben wir in der Flüchtlingsfrage eine ausgewogene Position und inhaltlich eine ganz klare Orientierung an drei Säulen“, betonte CSU-Kreisvorsitzender Dr. Au. „Wir stehen für Humanität im Umgang mit den Flüchtlingen. Wir gehen die Integration der Schutzbedürftigen kraftvoll an. Wir sagen aber auch: Integration kann nur bei einer Begrenzung der Zuwanderung gelingen.“

Der CSU-Kreisvorsitzende weiter: „Von den Menschen, denen wir Schutz und vielleicht eine neue Heimat bieten, fordern wir die Bereitschaft zur Integration. Voraussetzung für unser Angebot ist die Anerkennung und Achtung unserer Werte und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“

Damit Integration gelinge, stehe neben dem Erwerb der deutschen Sprache, der Aufbau einer eigenen Existenz. Bezahlbarer Wohnraum sei schon heute in manchen Regionen knapp. „Leider zeigt sich auch bei uns, dass die Stadt Fürth ihre Hausaufgaben hier nicht gemacht hat“, bedauert Au. „Die CSU fordert seit Jahren eine konsequente planerische Weiterent-wicklung der Stadt Fürth in allen wichtigen Bereichen – Infrastruktur, Verkehr, Wohnen. Geschehen ist nichts. Man lebte und lebt von der Substanz. Jetzt zeigen sich die Folgen dieser Versäumnisse.“ Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wolle der Oberbürgermeister nun in den Vororten bauen. „Wir sagen klipp und klar: Das kann und darf nicht die Lösung sein. Mit der CSU ist das nicht zu machen“, betonte Au. „Wir werden weder die Identität der Stadt noch die ihrer Vororte opfern, um die Fehler und Versäumnisse der letzten 12 Jahre auszugleichen!“