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Michael Maderer

Neues aus dem mittelfränkischen Bezirkstag

 
Michael Maderer Bezirkstagsabgeordneter

Am 17. Juni wurde Richtfest für den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Fürth gefeiert. Die Baukosten betragen 5,6 Millionen Euro, hinzu kommen weitere 900 000 Euro für die Ausstattung. Die Gesamtkosten werden durch den Bund, das Land, die Stadt Fürth sowie die Bayerische Landesstiftung getragen. Es gibt allerdings noch eine Finanzierungslücke in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Daher wurde jetzt eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Informationen hierzu können unter der Mailadresse jmf-fundraising@fuerth.de abgerufen werden. Die Eröffnung soll planmäßig im Mai 2018 stattfinden.

Ferner konnte im Juni auf dem Gelände der Fürther Krankenhauses der offizielle Baustart für das 100-Betten-Haus vollzogen werden. Für den Neubau wird die alte Kinderklinik weichen. In drei Jahren wird ein Neubau entstehen zur stationären Behandlung von Menschen mit seelischen Problemen. Dies ist bisher im Ballungsgebiet Nürnberg/Fürth/Erlangen nur im Klinikum am Europakanal in Erlangen möglich. Die Eröffnung ist für den Herbst 2019 geplant. Dank der guten Finanzierungsmöglichkeiten im Krankenhausfinanzierungsetat des Freistaates Bayern ist es gelungen, die Förderung der Fachklinik um ein Jahr vorzuziehen. Die Finanzierung beginnt bereits im Jahr 2016. Als erste Förderrate ist ein Betrag von 4,38 Mio. Euro im Jahreskrankenhausbauprogramm ausgewiesen. Dadurch wird eine schnellstmögliche Umsetzung des Neubauvorhabens begünstigt und der Bezirk Mittelfranken wird finanziell entlastet.

Es gibt aber auch schlechte Nachrichten: Ende des Jahres schließt das Lim-Haus in Fürth. In den zahlreichen Artikeln zur Schließung wurde auch meine Äußerung aus dem Jahre 2013 wieder genannt, als ich Kritik am Angebot und dem Zuspruch zum Lim-Haus übte. Diese Kritik war zu diesem Zeitpunkt richtig, allerdings wurden seitdem durch die neue Leiterin Frau Wimmer und ihrem engagierten Team viele Ideen entwickelt, um das Lim-Haus zu einer Bereicherung in der Gustavstraße zu machen. Das ist auch gelungen und ich bedauere die Schließung zu diesem Zeitpunkt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Frau Wimmer und ihrem Team für die geleistete Arbeit. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen in Fürth!