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CSU-Fraktion fordert neue Planstellen für Berufsfeuerwehr

 

„Fürth wächst weiter”, so die Aussage des Oberbürgermeisters. „Diese erfreuliche Entwicklung erfordert aber auch ein Nachsteuern in anderen Bereichen. Auch wenn der Oberbürgermeister diese Erkenntnis gerne ignoriert, ist für uns die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein Grundpfeiler unserer Politik“, so Fraktionsvorsitzender Dietmar Helm. „Wir haben als Arbeitgeber Stadt Fürth zum einen eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern, zum andern müssen wir gesetzlichen Bestimmungen nachkommen. Unsere Feuerwehrler der Fürther Berufsfeuerwehr müssen dringend entlastet und das Personal aufgestockt werden. Deshalb fordern wir bei den Haushaltsberatungen, verteilt auf zwei Jahre, insgesamt sechs neue Planstellen“, betonen Helm und Stadtrat Peter Pfann als zuständiger Pfleger der Feuerwehr.

Eine Führungskraft und 16 aktive Feuerwehrler sind nötig, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindesteinsatzstärke zu gewährleisten. „Wenn es zu krankheits- oder urlaubsbedingten Ausfällen kommt, müssen die anderen Überstunden machen. Nicht selten arbeiten die Feuerwehrler dann 48 Stunden am Stück“, so Pfann. Das sei nach geltendem Arbeitsrecht nicht zulässig, denn dieses sehe eine Schicht von 24 Stunden und dann 48 Stunden Freizeitausgleich vor.

Damit würde die gesetzliche Vorgabe für die Personalausstattung einer Berufsfeuerwehr, für eine Stadt wie Fürth mit ca. 120.000 Einwohnern wieder erfüllt. „Für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir hoffen, dass andere Entscheidungs-träger dies genauso sehen“, so Helm und Pfann.