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Pressemitteilung

Dr. Thomas Goppel bei der Jubiläumsveranstaltung der Fürther Senioren-Union

 

„Machen Sie jungen Menschen Mut, aufgeschlossen für Neues zu sein und dabei auch manches Wagnis einzugehen“, so der frühere Staatsminister und CSU-Generalsekretär Dr. Thomas Goppel bei der Jubiläumsveranstaltung der Senioren-Union der CSU in einem Fürther Traditionsgasthaus. Gerade ältere Menschen mit ihren Erfahrungen aus schlimmen Zeiten und dem Erleben vielfältigster Höhen und Tiefen könnten glaubwürdig den berühmten „Blick nach vorne“ verdeutlichen: „Wir brauchen ein Miteinander der Generation und dabei sind besonders Ältere dazu aufgefordert, bei der jungen Generation Talente zu erkennen und bei der Entwicklung zu unterstützen“.

Der Mut zur Zukunft stand im Mittelpunkt der Rede von Dr. Thomas Goppel, inzwischen Landesvorsitzender der Senioren-Union. Bayern und Deutschland hätten in den letzten Jahrzehnten viele Umwälzungen positiv bewältigt. „Beginnend mit den von den Amerikanern eingeräumten Freiräumen hat sich Bayern vom vorletzten Platz im Länderranking inzwischen zum Spitzenreiter entwickelt. Wir haben nach 1945 viele Menschen integriert, haben am Wiedervereinigungsgebot festgehalten und die Deutsche Einheit mit zum Beispiel der Übernahme von Renten für 16 Millionen Menschen in einer weltweit einzigartigen Art und Weise bewältigt“.

Für die CSU sei dabei das christliche Menschenbild stets Grundlage allen Handelns gewesen: „Bei uns steht keine Ideologie sondern der Mensch im Mittelpunkt“. Aktuell gelte es, bei der Energiewende die Menschen „mitzunehmen“, der Oberflächlichkeit, wozu auch die medialen Netzwerke verführten, keinen neuen Raum zu geben und das Familienmodell nicht zur Beliebigkeit verkommen zu lassen. „Lassen Sie uns auch künftig gemeinsam den Menschen in seiner Personalität und Einzigartigkeit als Maßstab nehmen“, so Dr. Thomas Goppel.

Gemeinsam mit CSU-Kreisvorsitzendem Dr. Michael Au und Stadtrats-Fraktionsvorsitzendem Dietmar Helm würdigte der Bezirksvorsitzende der Senioren-Union, Dr. Herbert Schönekäs, die 15-jährige Arbeit der Fürther CSU-Senioren. Kreisvorsitzender Herbert Schlicht appellierte an die CSU, die Anliegen der Senioren ernst zu nehmen. Die Älteren würden immer mehr, was auf allen politischen Ebenen und gerade auch in der Stadt stärker berücksichtigt werden sollte.

Urkunden für 15-jährige Mitgliedschaft erhielten neben dem früheren SEN-Kreisvorsitzenden Heribert Bueren auch Dietrich Wille, Helga Bühn, Mechthilde Kiener, Werner Kraupa und Gertrud Ritter. Für 10-jährige Mitgliedschaft und mehr wurden SEN-Schatzmeister Kurt Kellner, Hans-Jürgen Bühn, Heidi Aschenauer, Marianne Mertens, Erika Schuegraf, Anneliese Vogtmann und SEN-Kreisvorsitzender Herbert Schlicht geehrt.